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23. November 2013

Neuseeländisches Rezept: Cremige Süßkartoffel-Rosmarin-Suppe

Der süßliche Geschmack von Süßkartoffel vermischt sich mit dem würzigen Aroma von Rosmarin zu einer cremigen Suppe. Meine Liebe zu Süßkartoffeln habe ich in der Vergangenheit ja bereits zur Genüge kundgetan. Ich kann Süßkartoffeln wirklich in allen erdenklichen Formen essen - von Gratin, Pommes Frites, Chips und Püree bis hin zum Smoothie. Aber eine gute Süßkartoffelsuppe gehört meiner Meinung nach auf jeden Fall zu den besten Methoden, um Süßkartoffeln zu verarbeiten. Deshalb möchte ich euch heute ein weiteres tolles, neuseeländisches Rezept für eine Süßkartoffelsuppe vorstellen. Bei der Zubereitung dieser Suppe habe ich mich ursprünglich übrigens an diesem Rezept orientiert.


Zutaten (für etwa 4-6 Portionen)
- 2 große Süßkartoffeln (etwa 900g)
- 2 Zweige frischer Rosmarin (etwa 15cm lang)
- 3 EL weiche Butter
- 3 EL Olivenöl
- 3 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1,5L Hühnerbrühe
- 120g Mascarpone
- 3 EL Agavensirup
- Muskatnuss
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung
Butter und Olivenöl in einen großen Topf geben und bei mittlerer Hitze miteinander verschmelzen lassen. Das Gemüsen schälen, die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden, den Knoblauch fein hacken und beides in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und kurz andünsten bis die Zwiebeln weich geworden sind.


Die Süßkartoffeln schälen, in etwa 1,5cm große Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Alles mit Hühnerbrühe auffüllen und die Rosmarinzweige hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe kurz aufkochen lassen. Danach bei niedriger Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen bis die Süßkartoffeln sehr weich geworden sind.

Den Topf vom Herd nehmen und die Rosmarinzweige entfernen. Falls während des Kochvorgangs einzelne Blätter abgefallen sind, können diese je nachdem auch noch aus der Suppe herausgefischt werden. Dann alles mit einem Pürierstab (oder in einem Standmixer) zu einer glatten, cremigen Masse verarbeiten. Mascarpone und Agavensirup hinzugeben und alles gut miteinander vermischen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

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19. November 2013

Neuseelands wilde Westküste: Sommer in Piha

Ich bin wieder in Piha. Eine starke Brise türmt die Wellen zu einer schäumenden Masse auf und fegt den schwarzen Sand den Strand entlang. Unzählige Surfer stürzen sich ins kalte Wasser, um die größte Welle zu erwischen. Die Sonne scheint blendend hell am Himmel und der Sand glüht unter meinen Füßen.

In meinem letzten Post habe ich euch ja bereits von Neuseelands kleinem Surferparadies Piha erzählt. Als ich Anfang dieses Jahres wieder in Neuseeland war, ergab sich spontan die Möglichkeit nochmal nach Piha zu fahren. Da eine meiner besten Freundinnen frei hatte, beschlossen wir mit ihrem kleinen Auto nach Piha zu fahren. Wir verbrachten den größten Teil des Tages am Strand und genossen es einfach mal gar nichts zu tun. Die Fotos, die ihr hier seht, sind alle Ende Januar 2013 entstanden und zeigen euch diesmal, wie der Sommer in Piha aussieht.

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16. November 2013

Neuseelands wilde Westküste: Ein Tagesausflug nach Piha

Donnernd rollen die riesigen Wellen über den schwarzen Sandstrand, der sich entlang der zerklüfteten Küste zieht. Ich atme die salzige Luft tief ein und genieße den Duft des Meeres. Der Wind wirbelt mein Haar durch die Luft und die schnell dahinziehenden Wolken jagen ein Muster aus Licht und Schatten durch das Tal. Sobald die Wolkendecke kurz aufreißt, beginnt das Meer in strahlendem Blau und der Wald der Waitakere Ranges in sattem Grün zu leuchten. Ich bin ruhig und entspannt, überwältigt von Neuseelands anmutiger Schönheit. Dennoch bringt Piha vor allem Neuseelands wilde Seite zum Vorschein.


Ich war bisher erst zwei Mal in Piha, doch ich liebe diesen kleinen Ort einfach. Das erste Mal machte ich mit meinem Gastvater einen Ausflug nach Piha. An einem sonnigen Tag im August (also neuseeländischem Winter) fuhren wir los. Die gewundene Straße nach Piha führte durch saftig grüne Wälder und gewährte immer wieder Ausblicke aufs Meer. Zuerst machten wir einen Spaziergang zu den Kitekite Falls und entdeckten auf dem Weg Neuseelands nativen Regenwald. Nach einer kleinen Mittagspause (typischerweise mit Eiersandwich) fuhren wir hinunter zum Strand. Der schwarze Sand glitzerte im Sonnenlicht und das Meer war vergleichsweise ruhig.

Ich hoffe ich kann mit diesen Fotos ein wenig den Winter vor unseren Fenstern vertreiben. Die Fotos wurden im August 2009 aufgenommen. Beim nächsten Mal bekommt ihr dann Piha im Sommer zu sehen!


Das isolierte Küstendorf liegt mit dem Auto nur 40 Minuten von Auckland entfernt und bietet damit ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug. Kein Wunder also, dass Piha auch bei den Neuseeländern ein bekannter und beliebter Ferienort ist. Piha befindet sich an der Westküste von Neuseelands Nordinsel und bietet eine natürliche, raue Schönheit. Zwischen den bewaldeten Hügeln der Waitakere Ranges erstreckt sich der Piha Beach mit seinem schwarzen Eisensand. Die gigantischen Wellen, die vom Wind aufgepeitscht werden, locken zudem unzählige Surfer an. Bei warmen Temperaturen kann man aber ebenso gut am Strand entspannen oder sogar schwimmen gehen. Parkplätze, Umkleiden und öffentliche Toiletten gibt es direkt beim Strand. Allerdings sollte man sich darüber im klaren sein, dass das Meer an der Westküste sehr wild ist. Aufgrund der Strömungen und der damit verbundenen Gefahr ins offene Meer hinausgetrieben zu werden, sollte man nur schwimmen gehen während die Küstenwache Aufsicht hält.



Auch für Wanderer ist Piha ein wahres Paradies. Neben der Möglichkeit den großen Felsen am Piha Beach, den Lion Rock, zu besteigen, gibt es auch in der umliegende Landschaft viele Wanderwege. Eine beliebte Wanderung folgt einem Pfad durch den Wald bis zu den Kitekite Falls. Am Ende der Glen Esk Road kann man sein Auto parken und von dort aus dem Rundweg folgen, der sowohl zu einer Aussichtplattform nahe des Wasserfalls führt als auch hinunter zu dem natürlichen Badebecken unterhalb der Kitekite Falls. Dort kann man das ganze Jahr über baden gehen. Außerhalb der Sommermonate würde ich es allerdings nur sehr abgehärteten Menschen empfehlen.


Piha hat außer wunderschöner Natur nicht viel zu bieten, oft wirkt der Ort eher wie ausgestorben. Neben den verstreuten Ferienwohnungen, einem Campingplatz und einigen kleinen Cafés gibt es hier nicht viel. Allerdings kann man bei gutem Wetter im Piha Café zu Mittag essen und auf der Terrasse den Ausblick genießen. Das Essen ist ganz gut nur die Gläser sind irgendwie etwas sandig. Wer sich selbst in die Wellen stürzen möchte, kann außerdem einen Surfkurs bei der Surfschule belegen.

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17. Juni 2013

Waiheke Island, Neuseeland (Teil 2)

Die Temperaturen steigen und endlich lässt sich die Sonne mal länger blicken. Also von mir aus kann das Wetter so bleiben. Heute gibt es einige sommerliche Fotos von der wunderschönen Waiheke Island in Neuseeland. Die Fotos habe ich größtenteils Anfang diesen Jahres aufgenommen.

Außerdem werden einige von euch vielleicht bemerkt haben, dass ich mein Design ein wenig überarbeitet habe. Keine Sorge, im Moment bleibt das Design im Allgemeinen erstmal so wie es ist. Aber ich brauchte einfach ein wenig Veränderung und mehr Farbe, deshalb habe ich vor allem die Sidebars etwas überarbeitet.

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12. Juni 2013

Waiheke Island, Neuseeland

Grüne Wälder, blaues Meer und weiße Sandstrände - ja, das gibt es tatsächlich auch in Neuseeland! Wie bereits in meinem Auckland City Guide erwähnt, liegt die wunderbare Waiheke Island ganz in der Nähe von Auckland. Ein Tagesausflug dorthin bietet sich also perfekt an wenn man in Auckland übernachtet. Wenn man möchte, kann man allerdings auch auf Waiheke Island übernachten. Aber jetzt mal ganz unter uns: Waiheke Island ist wirklich ein Traum. Ich habe mich dort immer wie im Paradies gefühlt, also falls jemand von euch dort noch ein Ferienhaus zu verschenken hat, ich nehme es gerne! Entschuldigt bitte die zum Teil schlechte Bildqualität, die meisten der Fotos habe ich 2006 aufgenommen.


Die Insel Waiheke liegt im Hauraki Gulf, etwa 18km entfernt von Auckland. Mit der Fähre (von z.B. Fullers) kann man von Auckland aus direkt dorhin fahren, die Überfahrt dauert nur etwa 40 Minuten. Auf Waiheke Island kann man sich wenn man will außerdem direkt am Fährhafen ein Auto oder Fahrrad mieten. Ansonsten gibt es auch einen regelmäßigen Busverkehr, allerdings fahren viele Busse nur einmal in der Stunde. Waiheke Island ist um die 90 Quadratkilometer groß und es leben etwa 8000 Einwohner auf der Insel, größtenteils im Westen. Während des Sommers steigt die Anzahl der Einwohner jedoch drastisch an, da es viele Ferienhäuser gibt. 


Waiheke Island zeichnet sich durch unzählige Buchten mit hauptsächlich weißem, feinkörnigem Sand und türkisem, glasklarem Meerwasser aus. Während des Sommers kann man hier an traumhaften Sandstränden entlang spazieren, die feurrot blühenden Pohutukawa-Bäume bewundern, im angenehm warmen Wasser schwimmen und über die großen Muscheln staunen, die angespült werden. Abgesehen von den Buchten ist Waiheke Island sehr grün und es gibt außerdem mehrere Weingüter, die Weinproben anbieten. Doch auch Wanderer kommen auf ihre Kosten, da es viele, gut gekennzeichnete Wanderwege gibt.


Im Oneroa Village findet man eine schnucklige Hauptstraße mit diversen Geschäften, Restaurants, Cafés und einem Supermarkt. Auf Waiheke Island lohnt es sich aber definitiv Preise zu vergleichen, da dort insgesamt alles teuer ist. Als ich letztes Mal dort war, habe ich mein Mittagessen beim Café Lure (29 Waikare Road, Oneroa) gekauft. Dort war es wirklich billiger, als in den ganzen anderen Restaurants. Es gab eine kleine Auswahl an leckeren Gerichten und auch von Innen war das Café wirklich schön. Direkt am Hang gelegen und mit wunderschönem Meeresblick durch die großen Glasfronten. Ich habe mir einen leckeren Chicken Wrap und eine neuseeländische Limonade gekauft und mich dann direkt unten an den Strand gesetzt. Sehr zu empfehlen! Zu meinen Lieblingsstränden gehören übrigens Oneroa Bay und Onetangi Bay.

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