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18. Februar 2019

Küstenurlaub in Südschweden: Schären und Fischerdörfer in Bohuslän

Von Göteborg bis hoch nach Strömstad und dann zurück nach Stockholm ging mein Roadtrip entlang Schwedens Westküste Bohuslän. Vorbei an felsiger Hügellandschaft und malerischen Buchten, idyllischen Fischerdörfern mit roten Holzhäusern und den Schären mt ihren unzähligen Inseln. Schweden verzaubert im Sommer mit seinen glitzernden Seen, rauschenden Wäldern und vielen Stunden Tageslicht wie kein anderes Land.

Bevor ich für mein Studium nach Schweden gezogen bin, stand das Land der Elche nicht gerade weit oben auf meiner Reiseliste. Wiesen, Seen und rote Holzhäuser - das klang in meinen Ohren nicht besonders spektakulär. Doch als ich im Sommer mit meinen Freundinnen einen Roadtrip entlang der der Küste von Bohuslän (auch bekannt als Västkust) machte, lernte ich endlich das Gefühl kennen, von dem so viele Schwedenliebhaber schwärmen: Freiheit.

Was ihr bei einem Roadtrip entlang der schwedischen Westküste Bohuslän auf jeden Fall gesehen haben solltet, verrate ich euch anhand unserer Reiseroute.

Tag 1: Von Stockholm bis ins hippe Göteborg

Am ersten Tag heißt es für uns: Aufbruch mit unserem Mietwagen aus Stockholm Richtung Göteborg. Die Fahrt ist eher unspektakulär, aber der Besuch von Göteborg lohnt sich allemal. Die Stadt sprüht nur so vor Leben: coole Boutiquen und Geschäfte laden zum Shoppen ein und gemütliche Cafés locken zum Verweilen. Der Aufstieg zur ehemaligen Festung Skansen Kronan belohnt uns außerdem mit Ausblicken über die Stadt. Danach schlendern wir durchs Viertel Haga und merken schnell, warum sich hier die jungen Menschen Göteborgs herumtreiben. In den kopfsteingepflasterten Gassen mit ihren traditionellen Holzgebäuden reihen sich vegane Bistros, schnuckelige Cafés und unkonventionelle Geschäfte aneinander. Auch in der Nähe unseres Hostels "Backpackers Göteborg" befinden sich zahlreiche Restaurants und wir kehren für ein entspanntes Abendessen ein bevor wir früh ins Bett gehen.

Tag 2: Von Göteborg bis zum malerischen Smögen

Am nächsten Morgen geht es zeitig los, denn nun beginnt unserer wahrer Roadtrip. Unter strahlend blauem Himmel fahren wir in Richtung der Halbinsel Tjörn. Bereits die Fahrt über die Brücke "Tjörnbron" offenbart Ausblicke auf das Meer und lässt unsere Herzen höher schlagen. Wir beschließen in einigen kleinen Dörfern Halt zu machen, um die Atmosphäre von Bohuslän auf uns wirken zu lassen. Der kleine Fischerort Rönnäng wirkt zwar wie ausgestorben, aber keineswegs trist. In der kleinen Bucht schmiegen sich rote Holzhäuser an die felisgen Klippen und einige Boote schaukeln verschlafen im Hafen umher. Wir spazieren den Steg entlang und atmen die salzige Luft ein, die einen leichten Geruch nach Fisch verströmt.


Schließlich fahren wir weiter Richtung Norden bis nach Skärhamn. Hier schmiegen sich traditionelle Häuser entlang einer felsigen Bucht und beim Klettern hinauf auf die flachen Klippen hat man einen wunderschönen Ausblick über die kleine Stadt. Wir fahren weiter durchs idyllische Grundsund bis nach Fiskebäckskil, wo wir zum Mittagessen Halt machen. Das kleine Dorf wirkt wie aus einem Astrid Lindgren Buch. Weiter geht es bis nach Lysekil, denn hier befindet sich das Stångehuvuds naturreservat. Das Naturschutzgebiet strömt eine ungemeine Ruhe aus. Flache, abgerundete Granitfelsen erstrecken sich am Meer entlang und sorgen für spektakuläre Ausblicke über die Bucht und das Meer. Im Licht der Abendsonne leuchten die Felsen wunderschön rot!


Unser letzter Stopp dieses Tages: Smögen, denn dort werden wir auch übernachten. Auch hier reihen sich traditionelle Holzhäuser aneinander und unten an der Smögenbryggan sieht es nicht nur richtig schön aus, sondern es gibt auch zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés. Für die Nacht kehren wir schließlich im "Smögens Camping" ein.

Tag 3: Von Smögen bis nach Strömstad


Am nächsten Morgen haben wir wieder Glück mit dem schwedischen Wetter, denn blauer Himmel und Sonnenschein begrüßen uns. Heute geht es nach Fjällbacka, auch bekannt aus den Krimiromanen von Camilla Läckberg. Hier ist es deutlich touristischer, aber der Ort ist dennoch richtig schön. Weiße und rote Holzhäuser sowie eine Kirche befinden sich in der kleinen Bucht. Ein absolutes Highlight ist der Aufstieg auf den Vetteberg. Der Ausblick auf die Bucht, das Meer und die Klippen war einer der schönsten Momente des ganzen Roadtrips. Wir fahren entspannt weiter Richtung Norden nach Strömstad, wo wir nachmittags einige Kilometer außerhalb beim "Lagunen Camping" ankommen. Hier gibt es sogar einen eigenen Zugang zum Meer, sodass wir den typisch schwedischen Sommer genießen und am Wasser sitzen.

Tag  4: Von Strömstad bis zum entlegenen Vassbotten


Strömstad liegt nahe der norwegischen Grenze und stellt ein weiteres Highlight unseres Roadtrips dar. Die Stadt selbst ist eher unspektakulär, allerdings fahren von hier aus die Fähren zum Nationalpark Kosterhavet, einer Ansammlung von Inseln. Auf den felsigen Inseln kann man wandern und die Ruhe des Natur genießen. Und genau das machen wir, denn hier gibt es malerische Häuschen, Wälder und unberührte Strände von rauer Schönheit. Gegen Nachmittag fahren wir zurück nach Strömstad und verlassen die Westküste Richtung Landesinnere. An unserem letzten Abend übernachten wir in Vassbotten, an der norwegischen Grenze. Das völlige abgeschiedene "Bullarebygdens Familjecamping" liegt inmitten eines Waldes und direkt an einem See. Perfekt, um den Urlaub ganz entspannt ausklingen zu lassen. Denn am nächsten Tag geht es für uns zurück nach Stockholm.

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4. August 2018

Roadtrip durch Dalarna: Erlebe das typische Schweden

Rote Holzhäuser, rauschende Kiefernwälder, glitzernde Seen - in Dalarna findet man alles, was fürs typische Schweden steht! Die schwedische Provinz in Mittelschweden verkörpert die Essenz der schwedischen Kultur. Ihr wollt Schweden kennenlernen oder liebt das Land bereits? Dann auf nach Dalarna! Die schönsten Dalarna Sehenswürdigkeiten, - wo ihr wandern gehen könnt oder wo ihr eins der berühmten Dalarna Pferde herbekommt? Ich verrate es euch! Dalarna eignet sich perfekt für einen drei- oder viertägigen Roadtrip von Stockholm aus. Mit dem Auto geht es Richtung Norden zum Siljansee, dem Herzstück von Dalarna.


Dalarna Sehenswürdigkeit: Rote Holzhäuser in Tällberg
Innerhalb von etwa dreieinhalb Stunden erreicht man die Region des Siljansees. Wir folgen einer kurvigen Landstraße durch Wälder und grüne Wiesen, vorbei an alten Bauernhöfen - idyllischer geht es kaum.  Doch der erste Ort entlang der Reiseroute durch Dalarna ist bereits ein echtes Highlight. Das kleine Dorf Tällberg liegt auf einem Hügel hoch über dem Siljansee und bezaubert durch seine durchweg rot gestrichenen Holzhäuser. Von hier hat man eine grandiose Aussicht über die sanfte Hügellandschaft und den glitzernden See. Was schnell auffällt: die vielen Hotels. Denn Tällberg ist vor allem bekannt für seine exklusiven Hotels, die Cafés und das Kunsthandwerk. Doch obwohl Tällberg auf den ersten Blick hoch über dem Siljansee liegt, reicht der kleine Ort bis hinab zum See. Folgt man der Straße bis hinunter ans Ufer, kann man dort entspannt spazierengehen.


Dalarna Sehenswürdigkeit: Holzpferde in Nusnäs
Von Tällberg geht es weiter am Ufer des Siljansees entlang bis nach Nusnäs. Der kleine Ort ist wohl eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Dalarna, denn in den Werkstätten des Dorfs werden die berühmten Dalarna Pferde (schwedisch Dalahäst) hergestellt. Die Holzpferde entstehen unter anderem in der Werkstatt Grannas Olsson Hemslöjd und werden dort von Hand geschnitzt und bemalt. Sie sind nicht nur ein Symbol für Schweden, sondern auch ein beliebtes Souvernir. Die Werkstatt von Grannas Olsson ist während der Öffnungszeiten jedem zugänglich und man kann zuschauen, wie die Dalarna Pferde Schritt für Schritt hergestellt werden. Nachdem man genug Geld für die schönen Holzpferde ausgegeben hat, wird es Zeit, das idyllische Dorf ein wenig zu erkunden. Denn Nusnäs besteht aus urigen roten und dunkelbraunen Holzhäusern mit beschaulichen Gärten. In der Umgebung von Nusnäs und Mora gibt es zudem viele Unterkünfte und Campingplätze, wie das Siljansbadets Camping, auf denen man auch rote Holzhütten anmieten kann.


Dalarna Sehenswürdigkeit: Wandern im Fulufjället Nationalpark
Etwa 150km von Mora entfernt im Nordwesten von Dalarna wartet ein weiteres Highlight für Naturliebhaber und Abenteurer. Denn wer in Dalarna wandern möchte, ist im Fulufjället Nationalpark genau richtig! Am besten quartiert man sich im urigen Hostel Fulufjällsgården ein, das direkt im Nationalpark liegt. Mit dem Auto fährt man dann weiter bis zum großen, kostenlosen Parkplatz. Dort befindet sich auch das Naturum, eine Hütte in der man Informationen über den Nationalpark erhalten kann. Der Fulufjället Nationalpark ist für mich wie eine Mischung aus Urwald, Moor, Wasserfällen und Gebirgen. Vom Naturum aus kann man die einfache Rundwanderung zu Schwedens größtem Wasserfall, dem Njupeskär, machen. Dabei läuft man auf Holzstegen durch den Moor und vorbei an rauschenden Bächen durch den Wald. Wer etwas motivierter ist, sollte auf jeden Fall vom Njupeskär dem Wanderweg über den Rand des Fjellplateaus zum Beginn des Wasserfalls zu folgen, um die spektakuläre Aussicht über den Nationalpark und die Gebirge nicht zu verpassen. Die Wanderung ist mittelschwer und mit festem Schuhwerk gut zu schaffen. Der Weg führt vom Wasserfall weiter über den Bergrücken und schließlich zurück ins Tal zum Naturum. 


Dalarna Sehenswürdigkeit: Kunst und Kultur in Mora
Vom Fulufjället Nationalpark aus geht es zurück an den Siljansee, um einen Tag in Mora zu verbringen. Denn Mora ist nicht nur der größte Ort am Siljansee, sondern hat auch viele Kunst- und Kulturangebote zu bieten, wie das Zorn-Museum. Doch vor allem die Umgebung um Mora, hat allerhand Aktivitäten in der Natur zu bieten: Kanufahren auf dem Siljansee, Wandern in den Wäldern oder der Bersuch eines Bären- oder Elchparks. Übernachten kann man super im Mora Parken Hotel, das ebenfalls kleine rote Ferienhäuser vermietet. Und nachdem alle Dalarna Sehenswürdigkeiten erkundet sind, geht's schließlich zurück nach Stockholm!

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15. Juli 2018

Südschweden: Entdecke Skånes schönste Orte

Weiße Sandstrände, sattgrüne Wälder, sanfte Hügel und steile Klippen: Schwedens südlichste Provinz Skåne ist geprägt von Gegensätzen. Egal, ob man sich in den Großstadttrubel von Malmö stürzen oder lieber Strandidylle in Skanör med Falsterbo genießen möchtest, Südschwedens Sehenswürdigkeiten sind zahlreich.

In Skåne kann man entspannt einige Tage verbringen und von Malmö aus sogar noch einen Ausflug nach Kopenhagen unternehmen. Auch die Anreise gestaltet sich einfach: per Flugzeug oder mit dem Zug von Stockholm. Ich habe meinen gesamtem Südschweden Urlaub als Zugreise gemacht und dabei die Ziele Malmö, Lund, Skanör med Falsterbo und Helsingborg besucht.


Malmö Sehenswürdigkeiten: Entspannter Großstadtflair 
Mein erstes Ziel in Südschweden ist Malmö. Die Stadt ist deutlich kleiner als Stockholm, liegt dafür aber in unmittelbarer Nähe zu Kopenhagen in Dänemark. Hier ist alles deutlich entspannter als in der Hauptstadt, dennoch ist Malmö voller Energie. Es gibt eine lebendige Einkaufsmeile, eine schnuckelige Altstadt mit Fachwerkhäusern, idyllische Parkanlagen und einen kleinen Hafen. Malmös Wahrzeichen ist der Turning Torso, ein futuristisch anmutendes, verdrehtes Hochhaus. Ebenso sollte man dem Malmöhus Slott und der Sankt-Petri-Kirche einen Besuch abstatten. Zum Mittagessen solltet ihr unbedingt zum Surf Shack, einem Burgerladen, der sogar unglaubliche gute vegetarische und vegane Burger anbietet! Danach geht's zum Entspannen in den Folkets Park mit seinen weitläufigen Grünflächen. Am Kanal entlang kann man außerdem super spazieren gehen. Und auf dem Weg dorthin solltet ihr einen Blick ins Geschäft Småland AB werfen.

 

Lund Sehenswürdigkeiten: Universtitätsstadt mit Mittelaltercharme   
Nur 15 Minuten mit dem Zug von Malmö entfernt, liegt die kleine Universitätsstadt Lund. In der verschlafenen Stadt ist eigentlich kaum etwas los, wenn man kein Student ist. Es gibt gepflasterte Gassen und Fachwerkhäuser, die Domkirche, einen Botanischen Garten sowie ein imposantes Universitätsgebäude - und das war es auch bereits.


Skanör med Falsterbo Sehenswürdigkeiten: Einsame Sandstrände
Das Falsterbo Strandbad in Skåne gehört zu den absoluten Highlights von Südschweden. Der Falsterbo Strand lässt sich von Malmö aus ganz einfach per Bus erreichen. Der südliche Charme des kleinen Orts und seines langen, weißen Sandstrandes lässt direkt Urlaubsgefühle aufkommen. Ganz in Ruhe kann man sich einen Liegeplatz zwischen den Piers suchen ohne sich mit großen Menschenmassen herumschlagen zu müssen. Denn das macht Schweden aus! Und es macht Falsterbo auf jeden Fall zu einer von Skånes interessantesten Orten.


Helsingborg Sehenswürdigkeiten: Abwechslungsreiche Architektur
Am letzten Tag meines Urlaubs in Südschweden geht es für mich nach Helsingborg. Hier gibt's eine schmucke Innenstadt mit abwechslungsreicher Architektur, Boutiquen und Einkaufszentren. Ein Highlight ist für mich persönlich der Turm Kärnan im Zentrum, von dessen Spitze aus man einen Ausblick über die ganze Stadt hat! Leckeres fernöstliches Essen und Meze gibt's beim Café Mezo. Danach entspanne ich noch etwas am Helsingborg Strand, der aber bei weitem nicht mit dem Falsterbo Strandbad mithalten kann.


Habt ihr schon mal Urlaub in Südschweden gemacht? Wo hat es euch am besten gefallen?
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31. März 2017

City Guide: Interior Shopping in Stockholm

„Weniger ist mehr“ – skandinavisches Design ist schon längst über die Grenzen der nordischen Länder geschwappt und erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit. Klare Linien, minimalistische Formen und ausgefallene Muster, die für Farbakzente sorgen. Die Inneneinrichtung der Skandinavier ist erfinderisch, modern und stylish. In Sachen skandinavisches Interior ist Stockholm ein echtes Epizentrum, um sich bezüglich Deko und Einrichtung auf den neuesten Stand zu bringen. Man kann einfach super in Stockholm shoppen gehen: in unzähligen Geschäften, von budgetfreundlichen Preisen bis hin zum Designerstore findet man in der hippen Hauptstadt alles. Zwischen Pastell-Prints, Textilien mit trendigen Mustern, eckigen Vasen und traditionellen, schlichten Möbeln findet man Inspiration für das eigene Heim. In diesem Stockholm Shopping Guide findet ihr Tipps fürs Interior Shopping in Stockholm die coolsten Geschäfte, um euch bei eure Besuch zu bezahlbaren Preisen ein wenig nordisches Flair mit nach Hause zu nehmen!


Interior Shopping in Stockholm

IKEA Sverige
Das schwedische Möbelhaus ist Standard und natürlich auch in Deutschland überall vertreten. Dennoch ist IKEA in Stockholm ein echtes Erlebnis, über mehrere Stockwerke erstrecken sich Welten aus Möbeln sowie Restaurant und Cafés. Neben Inspiration und den typischen IKEA Krams gibt es hier direkt noch schwedisches Essen zum günstigen Preis zu finden. Darf natürlich in keinem Stockholm Shopping Guide fehlen!
» IKEA Kungens Kurva, Modulvägen 1

Clas Ohlson
Super kann man bei Clas Ohlson in Stockholm shoppen gehen, denn hier gibt es günstige Produkte fürs ganze Eigenheim – von Elektronik und Küchenutensilien bis hin zu Deko und stylishen Lampen. In Stockholm gibt es zahlreiche Filialen der schwedischen Kette, sodass sich ein kurzer Abstecher auf jeden Fall lohnt.
» Clas Ohlson, Drottninggatan 53

Lagerhaus
Ein Besuch bei Lagerhaus ist ein absolutes Muss! Hier gibt’s praktische und preiswerte Produkte mit einzigartigem Design. Das Geschäft führt von süßem Porzellan, über skandinavische Deko und trendigen Lampen bis hin zu witzigen Postkarten alles. Lagerhaus Filialen findet ihr in der ganzen Stadt! Nicht nur meiner Meinung nach einer der besten Stockholm Interior Shops.
» Lagerhaus, Drottninggatan 31

H&M Home
Mittlerweile gibt es H&M Home auch in Deutschland, aber in Stockholm findet man in den großen Filialen trotzdem das ein oder andere Stück. Denn hier gibt es Bettwäsche, Kissen und Decken mit farbenfrohen Mustern, sowie Badezimmer- und Wohnzimmerdeko. Und das gehört natürlich zum Interior Shopping in Stockholm dazu!
» H&M Home, Drottninggatan 50
  

Indiska
Wer ein bisschen was anderes sucht als das übliche skandinavische Design, ist bei Indiska genau richtig. Hier findet man neben Kleidung auch Deko und Porzellan, welches von der indischen Kultur inspiriert ist und sich am Boho-Trend orientiert. Die großen Tassen und Schalen mit den exotischen Mustern sowie die goldene Deko bieten einen echten Hingucker in jedem skandinavischen Heim.
» Indiska, Drottninggatan 53

Hemtex
Schöne Textilien zu bezahlbaren Preisen findet ihr bei Hemtex. Neben Bettwäsche, Kissen und Gardinen mit tollen Mustern, gibt es hier auch ausgewählte Deko.
» Hemtex, Sergelgatan 17

Granit
Bei Granit gibt’s vor allem Verwahrungslösungen und Kleinigkeiten fürs Büro wie Ordner, Boxen und Papierkram – natürlich alles in skandinavischer Schlichtheit. Außerdem gibt’s hier auch kleine Pflanzen und Deko. Mittlerweile nicht nur noch ein Stockholm Interior Shop, sondern auch schon in Deutschland vertreten!
» Granit, Kungsgatan 42

Designtorget
Hochwertiges, skandinavisches Design – und das zu einem bezahlbaren Preis. Gar nicht so leicht zu finden, doch bei Designtorget findet ihr genau das. Ob kleine Hocker, Porzellan oder Vasen – den schwedischen Flair findet ihr hier auf jeden Fall.
» Designtorget, Kungsgatan 52


Åhléns
In Muss in jedem Stockholm Shopping Guide: Der große Åhléns in der Innenstadt, denn er lässt keine Wünsche offen! Neben Kleidung und Kosmetik gibt es nämlich ein ganzes Stockwerk nur fürs Einrichtung: Möbel, Textilien, Deko, Küchenutensilien und Geschirr. Es gibt wirklich fast alles! Die Preise sind hier zum Teil höher als bei z.B. Lagerhaus oder Granit, dafür bekommt man aber tolle Sachen und kann während des Schlussverkaufs auch super Schnäppchen machen.
» Åhléns, Klarabergsgatan 5
 
Krabat53
Ein wenig schräg ist es im Krabat53. Hier gibt’s allerhand ausgefallenes, buntes Zeug, sodass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Definitiv einer der ausgefalleneren Stockholm Interior Shops.

Habitat
Das bekannte Geschäft Habitat gibt es auch in Stockholm. Hier gibt es Möbel und Deko zu finden, die ebenfalls das nordische Flair aufweisen.
» Habitat, Götgatan 78


House of Rym
Wer Muster liebt, ist beim House of Rym genau richtig. Denn hier wird sowohl Porzellan mit liebevollen Details sowie Textilien verkauft. Die Qualität hat allerdings ihren Preis und man muss zum Teil etwas tiefer in die Tasche greifen.
» House of Rym, Hornsgatan 73

Iris Hantverk
Eine Auswahl an Küchen- und Badzubehör sowie verschiedene Textilien und Porzellan findet man bei Iris Hantverk.
» Iris Hantverk, Kungsgatan 55
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22. Dezember 2016

Typisch Schwedisch: 5 Dinge, die den schwedischen Winter ausmachen

Mittlerweile lebe ich schon seit eineinhalb Jahren in Schweden und somit erlebe ich gerade bereits meinen zweiten Winter in Stockholm. Und obwohl ich dieses Jahr deutlich besser klarkomme, ist der Winter für mich noch immer der größte Minuspunkt am Leben im Schweden. Glücklicherweise ist nicht alles schlecht am schwedischen Winter, deshalb möchte ich euch diesmal erzählen, was den Winter in Schweden ausmacht.

Rotes Haus in Schweden im Winter

1) Wie jetzt, es ist erst 16 Uhr? Ich dachte, es wäre Mitternacht.
Kennt ihr das, wenn es im Winter schon um 17 Uhr dunkel wird? Jedes Jahr beklagen sich die Leute, dass es schon so früh dunkel wird - das ist ja so deprimierend und macht müde. Seit ich in Schweden lebe, weiß ich allerdings, dass es deutlich schlimmer geht, denn die Winter hier sind dunkel. Die Sonne steht eigentlich niemals wirklich hoch am Himmel, gegen 15 Uhr herrscht Sonnenuntergangsstimmung und nach 15 Uhr ist es schon wieder dunkel. Meistens meldet sich irgendwann mein Körper zu Wort: "Hunger, Zeit für Abendessen" - "Müde, Schlafenszeit". Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist es stockfinster und ich bin fest davon überzeugt, dass es schon längst Mitternacht sein muss. Das Problem: Der Blick auf die Uhr verrät, dass es erst 16 Uhr ist! Na toll. Und das geht von etwa November bis März so...

2) Kann mal einer das Licht anmachen?
Schwedens dunkle Winter bleiben natürlich nicht ohne Folgeerscheinungen: Müdigkeit, Motivationslosigkeit, Trägheit, schlechte Laune. Die Schweden haben daher ihre ganze eigene Taktik entwickelt, um der Dunkelheit den Kampf anzusagen: Künstliches Licht. Wenn es auf die Advents- und Weihnachtszeit zugeht, tauchen sie plötzlich überall auf - Lichterketten an den Balkonen, Weihnachtssterne in den Fenstern und Kerzenpyramiden auf den Fensterbänken. Das Lichtermeer sorgt nicht nur für Weihnachtsstimmung, sondern lässt die dunklen Tage und Nächte etwas heller erscheinen.

Weihnachtsbeleuchtung in Gamla Stan Stockholm

3) Ein gefährliches Winter Wonderland.
Der schwedische Winter unterscheidet sich nicht nur durch die Dunkelheit von Deutschland, sondern auch durch das Wetter. Vor allem in Januar kann es richtig kalt werden (zwischen -10 und 20°C), aber meist gibt es dann auch reichlich Schnee, der die Dunkelheit erträglicher macht und Stockholm in ein Winter Wonderland verzaubert. Vor allem, wenn es sehr kalt ist, wird es allerdings gefährlich draußen herumzulaufen! Denn die Gehwege, vor allem außerhalb des untermittelbaren Zentrums, verwandeln sich rasend schnell in eine Eislaufbahn und der Weg nach Hause wird zur Rutschpartie. Da hilft auch Vorsicht und gutes Schuhwerk nicht mehr. In der einen Sekunde wägt man sich noch in Sicherheit, in der nächsten landet man wie ein Marienkäfer auf dem Rücken. Leider nicht ganz so lustig, wie es zunächst klingen mag ;)

Schwedisches Haus im Schnee

4) Ein Glögg, swei Glögg, rei Glöö...
Wie auch in Deutschland, wo wir in der Adventszeit Lebkuchen und Spekulatius essen, so gibt es auch in Schweden einige Traditionen, die einfach zur Weihnachtszeit dazugehören. In Stockholm eröffnen spätestens im Dezember die Weihnachtsmärkte und ziehen täglich Touristen und Einheimische an. Wenn ein kalter Wind durch die Gassen weht, kann man sich dort eine Tasse Glögg kaufen - die schwedische Version vom Glühwein. Der Geschmack ist ähnlich, allerdings trinken die Schweden ihren Glögg meist aus sehr kleinen Tassen, in die einige Rosinen und Mandeln gestreut werden. Ebenfalls ein typisches Getränk zur Weihnachtszeit: Julmust. Man hasst oder man liebt es und eigentlich weiß keiner so richtig, was es eigentlich ist. Ein schwedischer Freund beschrieb es mal so: Schlechte Cola, die es nur zur Weihnachtszeit gibt. Die Schweden lieben außerdem ihr typisches Weihnachtsgebäck, wie zum Beispiel Pepparkakor (Pfefferkuchen) oder Lussekatter (Luciagebäck), die durch den Zusatz von Safran nicht nur einen speziellen Geschmack, sondern auch ihre gelbe Farbe bekommen.

Stockholm im Winter

5) Sankta Lucia, Sankta Lucia...
Eins darf im schwedischen Winter und der Adventszeit ganz sicher nicht fehlen: Das Luciafest. Das Fest des Lichts wird jedes Jahr am 13. Dezember gefeiert und in den Kirchen der Städte versammeln sich die Schweden, um sich einem Lucickonzert beizuwohnen. Dann singt ein Chor Weihnachtslieder und die Lucia, ein junges Mädchen in einem langem, weißen Kleid trägt einen Lichterkranz im Haar, um die Dunkelheit zu vertreiben. Außerdem versetzt einen das traditionelle Lucia-Lied "Natten går tunga fjät" schonmal in Weihnachtsstimmung.
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13. August 2016

Typisch Schwedisch: 5 Dinge, die den schwedischen Sommer ausmachen

Ich lebe nun schon seit fast einem Jahr in Stockholm und immer wieder fallen mir Unterschiede zwischen Deutschland und Schweden auf. In der Vergangenheit habe ich euch schon von einigen typisch schwedischen Dingen berichtet, doch heute geht es speziell darum, was den schwedischen Sommer ausmacht!


1) 15°C - der Sommer ist da!
Ganz ehrlich: In Deutschland werden es im Sommer oft über 30°C und ich wundere mich immer wieder, dass es tatsächlich Menschen gibt, die in ihrer Freizeit bei solchen Temperaturen noch mit einer langen Hose herumlaufen. Aber Schweden hat mich gelehrt, dass es auch anders sein kann! Es ist Mai, die Sonne scheint am wolkenlosen Himmel, aber das Thermometer klettert nur bis auf 15°C. Ganz angenehme Temperatur, aber nicht gerade sommerlich. Doch die Jahreszeiten scheinen in Schweden anders definiert zu werden! Sobald die Sonne zum Vorschein kommt und es so langsam (gaaanz langsam) auf die 20°C zugeht, reißen sie sich die Kleider vom Leib. Auf dem Balkon und im Park liegen Frauen im Bikini und Sonnen sich und die Teenager in der Stadt, laufen alle in Hotpants herum. Was da los ist? Das frage ich mich selbst noch. Ich vermute, dass es daran liegt, dass es in Schweden auch im Sommer meist nicht wärmer als 20-25°C wird und man deshalb jede Chance nutzt, die sich annährend nach Sommer anfühlt...

2) Tote Hose in Stockholm: Mittsommer
Es ist Ende Juni und die Innenstadt von Stockholm ist wie ausgestorben. Falls ihr also die glorreiche Idee hattet für Mittsommer nach Stockholm zu reisen, werdet ihr hier höchstens auf andere Touristen stoßen. Denn die Schweden selbst verbringen das Fest auf dem Land, irgendwo zwischen Wäldern und Seen. Im Großen und Ganzen widmet man dem Tag dem Essen, Trinken, Tanzen und Singen. Das Thema schwarze Kleidung habe ich ja in der Vergangenheit schonmal aufgegriffen, eine Ausnahme stellt da Mittsommer da. Als Frau hüllt ihr euch am besten in weiße oder blumige Kleider und bastelt euch einen Blumenkranz, den ihr im Haar tragt. Dann wird es auch schon Zeit für eine Mahlzeit bestehend aus Kartoffeln mit Schnittlauch, Hering und Sauerrahm. Währenddessen nimmt man Nubbe (schwedischen Schnaps) zu sich und singt Trinklieder. Da irgendwann sowieso alle betrunken sind, ist es auch egal, wenn ihr eigentlich nicht singen könnt. Kein Mittsommerfest ist komplett ohne einen plötzlichen Platzregen, der jedoch meist genauso schnell wieder aufhört, wie er begonnen hat. Danach ist es Zeit die Mittsommerstange/Maistange aufzustellen, eine Stange, die mit Blättern und Blumen geschmückt wurde. Nun tanzen alle wie die Verrückten um diese Stange herum und zeigen ihr Können in typischen Tänzen, in denen die Schweden zum Beispiel einen Frosch imitieren. Ihr versteht nun vielleicht, warum so viel Alkohol involviert ist. Danach geht man erneut zum Essen über bevor man den Abend mit Sonne, tanzen und mehr Alkohol ausklingen lässt!

 
3) Mücken mit Superkräften
Habt ihr eine Abneigung gegen Mücken? Bekanntlich gehen einem die kleinen Quälgeister vor allem während des schwedischen Sommers auf die Nerven. So machte auch ich schnell Bekanntschaft mit den Mücken - und ihren Superkräften. Eines morgens wachte ich mich 34 Mückenstichen auf, die im Laufe des Tages ungefähr auf die fünffache Größe anschwollen und knallrot wurden. Dass sie unglaublich gejuckt haben, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Am nächsten Tag auf der Arbeit erzählte ich meine Kollegen entsetzt, dass ich gegen die schwedischen Mücken wohl allergisch sei. Ich erntete ein Lächeln und die Antwort: "Ach, das ist normal. So reagieren die meisten am Anfang des Sommers auf die Stiche, meistens entwickelt man mit der Zeit dann eine gewisse Immunität." Aha. Nach sieben Tagen, reichlich kühlen und Cortison-Salbe waren die Mückenstiche nur noch knallrot und waren auf eine passable Größe geschrumpft. Letztendlich hat bei mir nur frischer Aloe Vera-Saft aus den Blättern meiner Pflanze geholfen.

4) Die Sonne ist da. Der Regen auch.
Der schwedische Sommer zeichnet sich definitiv nicht durch sein kontinuierlich sonniges Wetter aus. Wenn ihr morgens das Haus verlasst, ist der Himmel blau und die Sonne lacht euch an. Drei Stunden später zieht sich der Himmel innerhalb von zehn Minuten zu und heftige Regenschauer prasseln auf euch nieder. Nicht gerade das, was ich unter perfektem Sommerwetter verstehe. Aber zum Glück verzieht sich der Regen meist genauso schnell, wie er aufgetaucht ist. Seid also besser auf alle Eventualitäten vorbereitet und tragt einen Regenschirm bei euch!


5) Auf in den Schärengarten!
Was im schwedischen Sommer definitiv nicht fehlen darf, ist ein Besuch der Schären. Auf den vielen kleinen Inseln gibt es nicht nur Boote und typische, rote Häuser, sondern auch Wälder und Strände. Selbst im Stockholmer Schärengarten hat jede Insel ihren eigenen Charme und etwas anderes zu bieten. Typisch schwedisch ist es im Sommer mit seinem Boot raus auf eine Insel zu fahren. Viele Schweden besitzen dort sogar ihr eigenes Sommerhaus, wo sie ihre Ferien verbringen. Doch auch, wenn ihr nur einen Tagesausflug macht, werdet ihr schnell die schwedische Weite und Freiheit erleben, wenn ihr mit der Fähre durchs Meer zwischen den kleinen Inseln fahrt.
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