Am selben Tag, an dem wir auch in De Haan waren, ging es spontan noch ins nicht weit entfernte Brügge. Da De Haan eher enttäuschend war, wollten wir unbedingt noch ein bisschen was Schönes sehen. Eigentlich hatte ich mir gar nicht allzu viel erhofft, denn obwohl ich schon mehrmals in Brügge war, konnte mich die Stadt bisher nie so wirklich überzeugen - obwohl doch sonst alle so davon schwärmen. Doch diesmal präsentierte sich Brügge mir in einem ganz neuen Licht: Zum ersten Mal schien tatsächlich ein wenig die Sonne und es war sogar blauer Himmel zu sehen (bisher hatte immer permanent eine graue Wolke über der Stadt gehangen). Des Weiteren zeigte sich die mittelalterliche Stadt in ihren schönsten Herbstfarben. Im Licht der langsam untergehenden Sonne, begann das Laub in Rostrot und Orange zu leuchten. Wir schlenderten ein wenig durch die engen Gassen, vorbei an Kanälen und Pralinengeschäften, und langsam begann auch ich Brügges Schönheit zu erkennen. Ich würde euch daher auf jeden Fall empfehlen, Brügge im Herbst zu besuchen!
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28. Januar 2014
26. Oktober 2013
Herbststimmung in Reykjavík: Der alte Hólavallagarður Friedhof {Halloween Special}
Halloween rückt immer näher und ich lese schon die ganze Zeit begeistert auf anderen Blogs die ganzen tollen Rezepte, DIYs und Dekoideen durch. Dabei kann ich dieses Jahr leider mal wieder selbst nicht feiern. Außerdem habe ich momentan so viel für die Uni zu tun, dass ich fast nie zum Bloggen komme. Aber für Halloween habe ich mir dieses Jahr trotzdem etwas ganz Besonderes überlegt, um euch ein wenig in Stimmung zu bringen. Ich kann euch schonmal verraten, dass es um Island geht! Heute gibt es den ersten Teil der Halloween-Reihe. Ich habe diesmal einen Artikel mit Fotos für euch vorbereitet. Sie stammen von einem alten Friedhof in Reykjavík, der vor allem im Herbst sehr schön anzuschauen ist. Ich finde außerdem, dass die Fotos thematisch gut zu Halloween passen. Beim nächsten Mal geht es mit einem ziemlich unheimlichen Erlebnis weiter, das ich in Island hatte...
Der Friedhof Hólavallagarður wurde im Jahr 1838 gegründet und beherbergt zahlreiche antike, verzierte Grabsteine und Denkmäler. Zwischen den Gräbern erheben sich verkrümmte Bäume, die ihre Äste schaurig gen Himmel erheben. Der Friedhof liegt auf einem Hügel an der Suðurgata nicht allzu weit vom Zentrum entfernt und ganz nebenbei auch nur fünf Minuten von meiner damaligen Wohnung in Reykjavík weg. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn die alten Grabsteine sind wirklich interessant. Außerdem ist der Friedhof vermutlich der Ort mit den meisten Bäumen in Reykjavík. Aber nun möchte ich die Fotos für sich sprechen lassen.
20. Oktober 2013
Rezept: Kürbissuppe mit Curry und Gewürzcreme
Es hat lange kein Rezept mehr gegeben, deshalb möchte ich heute ein einfaches Suppenrezept mit euch teilen, das perfekt zum Herbst passt. Ich habe diese Suppe schon vor einer ganzen Weile gekocht, bin aber bisher nicht dazu gekommen den Post vorzubereiten. Diese Kürbissuppe überzeugt jedenfalls mit dem würzigen Aroma von im Ofen geröstetem Kürbis, pikantem Curry und dem sämigen Geschmack von einem Klecks Gewürzcreme.
Zutaten (für etwa 4 Portionen)
- 1 kleiner Kürbis
- 330g Kartoffeln
- 4 Möhren
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1L Hühnerbrühe
- 2 TL Currypulver
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss
- 100g Crème fraîche
- Korianderpulver
- Chilipulver
Zubereitung
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis schälen und in etwa 2,5cm große Stücke schneiden. Die Kürbisstücke in eine Schüssel geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut vermengen, sodass der Kürbis von allen Seiten mit Öl benetzt ist. Den Kürbis auf einem Backblech verteilen und im Ofen etwa 30-40 Minuten backen oder bis er weich geworden ist.
In der Zwischenzeit das restliche Gemüse schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin für einige Minuten andünsten. Dann das Ganze mit Hühnerbrühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer würzen und köcheln lassen bis das Gemüse durch ist.
Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und zum restlichen Gemüse in den Topf geben. Den Topf von der Herdplatte nehmen und mit einem Pürierstab alles zu einer glatten Suppe verrühren. Zum Schluss noch das Currypulver hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Falls die Suppe zu dick ist, kann sie noch mit etwas Hühnerbrühe verdünnt werden.
Crème fraîche in eine kleine Schüssel geben und jeweils eine Prise Muskatnuss, Koriander und Chili dazugeben. Alles zu einer glatten Masse verrühren. Die Suppe in Schalen füllen und mit etwas Gewürzcreme anrichten. Ich habe außerdem noch etwas Chilipulver und geröstete Pinienkerne drüber gestreut, lecker!
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Zutaten (für etwa 4 Portionen)
- 1 kleiner Kürbis
- 330g Kartoffeln
- 4 Möhren
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1L Hühnerbrühe
- 2 TL Currypulver
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss
- 100g Crème fraîche
- Korianderpulver
- Chilipulver
Zubereitung
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis schälen und in etwa 2,5cm große Stücke schneiden. Die Kürbisstücke in eine Schüssel geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut vermengen, sodass der Kürbis von allen Seiten mit Öl benetzt ist. Den Kürbis auf einem Backblech verteilen und im Ofen etwa 30-40 Minuten backen oder bis er weich geworden ist.
In der Zwischenzeit das restliche Gemüse schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin für einige Minuten andünsten. Dann das Ganze mit Hühnerbrühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer würzen und köcheln lassen bis das Gemüse durch ist.
Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und zum restlichen Gemüse in den Topf geben. Den Topf von der Herdplatte nehmen und mit einem Pürierstab alles zu einer glatten Suppe verrühren. Zum Schluss noch das Currypulver hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Falls die Suppe zu dick ist, kann sie noch mit etwas Hühnerbrühe verdünnt werden.
Crème fraîche in eine kleine Schüssel geben und jeweils eine Prise Muskatnuss, Koriander und Chili dazugeben. Alles zu einer glatten Masse verrühren. Die Suppe in Schalen füllen und mit etwas Gewürzcreme anrichten. Ich habe außerdem noch etwas Chilipulver und geröstete Pinienkerne drüber gestreut, lecker!
27. September 2013
Rezept: Gewürz-Pflaumentörtchen
Okay, ich glaube so langsam muss auch ich mich der Wahrheit stellen: Es wird Herbst. Die sonnigen Tage an denen es etwas wärmer ist, sind mittlerweile spärlich gesät. Auch wenn ich lieber noch einige Sommertage genießen würde, muss ich zugeben, dass auch der Herbst einige schöne Facetten hat. Eine davon ist sicherlich Pflaumenkuchen! Und trotz dass ich ehrlich gesagt nicht besonders oft und gut backe, wollte ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst etwas mit Pflaumen backen.
Ich hatte eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf: Es sollten kleine Törtchen mit einer Cremefüllung werden. Allerdings wollte ich nicht einfach nur Pflaumen auf meinen Törtchen drapieren, sondern wollte gerne einen scharf-würzigen Beigeschmack, der an gemütliche Herbsttage auf dem Sofa erinnert, ich wollte eben eine ganz besondere Geschmacksnote.
Schnell stellte sich heraus, dass ich kein einziges Rezept finden konnte, das so war, wie ich es wollte (ihr kennt das sicher vom Einkaufen wenn ihr loszieht um einen Mantel zu kaufen und mit allem wiederkommt außer dem). Was sollte ich also tun? Von meiner Idee ablassen oder mich dem völlig irrationalen und größenwahnsinnigen Wunsch beugen und einfach selbst ein Rezept kreieren (Ich - die keine gute Bäckerin ist)? Ich tat also das einzig Logische: Ich entschied mich dafür selbst ein Rezept zu erschaffen. Ein großes Risiko, aber ich bin froh es eingegangen zu sein, denn heraus kamen diese wirklich leckeren Törtchen! Durch die Gewürze bekommen sie eine scharf-würzige Note, die durch den Rosmarin noch unterstrichen wird. Weil ich aber doch kein völliger Backprofi bin, habe ich natürlich den Törtchenteig nicht selbst zusammengestellt, sondern mein liebstes Mürbeteig-Rezept von Donna Hay verwendet.
Zutaten (für etwa 10 Törtchen)
Für den Mürbeteig
- 225g Mehl (gesiebt)
- 125g kalte Butter (gewürfelt)
- 80g Puderzucker (gesiebt)
- 3 Eigelb
- 2 TL Vanille-Extrakt
- 1 EL Eiswasser
Für die Füllung
- 10 Pflaumen
- 4 EL Butter
- 8 EL Zucker
- Spritzer Zitronensaft
- 2 Zweige Rosmarin (jeweils etwa 8cm lang)
- je 1 TL Zimt und Kardamom
- 2 TL ganze Nelken
- 250g Mascarpone
- 150g Crème fraîche
- 2 Päckchen Vanille-Zucker
Zubereitung
Mehl, Butter und Puderzucker in eine Schüssel geben und mit einem Mixer vermengen bis der Teig kleinen Krümmeln ähnelt. Eigelb und Vanille-Extrakt hinzugeben und weiter vermengen. Zum Schluss das Eiswasser beimengen und durchmixen bis der Teig beginnt zusammenzukleben. Eine Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig zu einer Kugel verkneten. Den Teig zu einer Scheibe plattdrücken, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit Mascarpone, Crème fraîche und Vanille-Zucker in einer Schüssel gut miteinander vermixen und im Kühlschrank kalt stellen. Die Pflaumen waschen, entkernen und vierteln. In einer Pfanne die Butter erhitzen, dann Pflaumen und Zucker hinzugeben und etwa 5 Minuten kochen bis die Pflaumen von beiden Seiten karamellisiert sind. Einen Spritzer Zitronensaft sowie Zimt, Kardamom, Nelken und die Rosmarinzweige hinzugeben. Alles nochmal kurz köcheln lassen (Achtung nicht zu lange, sonst werden die Pflaumen matschig!) und dann vom Herd nehmen. Die Pflaumenmischung nun abgedeckt etwa 40-60 Minuten ziehen lassen. Danach die Rosmarinzweige und die Nelken so gut es geht entfernen.
Jetzt müsst ihr sehr schnell arbeiten, denn der Mürbeteig wird sehr schnell weich und bricht dann. Falls der Teig zu weich wird, legt ihn zum Abkühlen wieder zurück in den Kühlschrank! Den Mürbeteig zwischen zwei Blättern Backpapier etwa 3mm dick ausrollen. Mit einem runden Förmchen zehn Kreise ausstechen (diese sollten etwas größer sein als eure Törtchenformen) und den Teig vorsichtig in die Törtchenformen transportieren. Den Teig in die Form drücken, überschüssigen Teig am Rand entfernen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die befüllten Törtchenformen erneut für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen (besser länger).
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Törtchen in den Ofen geben und etwa 15-20 Minuten backen oder bis sie leicht anfangen zu bräunen. Die Törtchen herausnehmen und abkühlen lassen. Schließlich vorsichtig aus den Formen lösen und die Crème gleichmäßig auf allen Törtchen verteilen. Zum Schluss die abgekühlten Pflaumen auf der Crème anrichten.
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Ich hatte eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf: Es sollten kleine Törtchen mit einer Cremefüllung werden. Allerdings wollte ich nicht einfach nur Pflaumen auf meinen Törtchen drapieren, sondern wollte gerne einen scharf-würzigen Beigeschmack, der an gemütliche Herbsttage auf dem Sofa erinnert, ich wollte eben eine ganz besondere Geschmacksnote.
Schnell stellte sich heraus, dass ich kein einziges Rezept finden konnte, das so war, wie ich es wollte (ihr kennt das sicher vom Einkaufen wenn ihr loszieht um einen Mantel zu kaufen und mit allem wiederkommt außer dem). Was sollte ich also tun? Von meiner Idee ablassen oder mich dem völlig irrationalen und größenwahnsinnigen Wunsch beugen und einfach selbst ein Rezept kreieren (Ich - die keine gute Bäckerin ist)? Ich tat also das einzig Logische: Ich entschied mich dafür selbst ein Rezept zu erschaffen. Ein großes Risiko, aber ich bin froh es eingegangen zu sein, denn heraus kamen diese wirklich leckeren Törtchen! Durch die Gewürze bekommen sie eine scharf-würzige Note, die durch den Rosmarin noch unterstrichen wird. Weil ich aber doch kein völliger Backprofi bin, habe ich natürlich den Törtchenteig nicht selbst zusammengestellt, sondern mein liebstes Mürbeteig-Rezept von Donna Hay verwendet.
Zutaten (für etwa 10 Törtchen)
Für den Mürbeteig
- 225g Mehl (gesiebt)
- 125g kalte Butter (gewürfelt)
- 80g Puderzucker (gesiebt)
- 3 Eigelb
- 2 TL Vanille-Extrakt
- 1 EL Eiswasser
Für die Füllung
- 10 Pflaumen
- 4 EL Butter
- 8 EL Zucker
- Spritzer Zitronensaft
- 2 Zweige Rosmarin (jeweils etwa 8cm lang)
- je 1 TL Zimt und Kardamom
- 2 TL ganze Nelken
- 250g Mascarpone
- 150g Crème fraîche
- 2 Päckchen Vanille-Zucker
Zubereitung
Mehl, Butter und Puderzucker in eine Schüssel geben und mit einem Mixer vermengen bis der Teig kleinen Krümmeln ähnelt. Eigelb und Vanille-Extrakt hinzugeben und weiter vermengen. Zum Schluss das Eiswasser beimengen und durchmixen bis der Teig beginnt zusammenzukleben. Eine Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig zu einer Kugel verkneten. Den Teig zu einer Scheibe plattdrücken, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit Mascarpone, Crème fraîche und Vanille-Zucker in einer Schüssel gut miteinander vermixen und im Kühlschrank kalt stellen. Die Pflaumen waschen, entkernen und vierteln. In einer Pfanne die Butter erhitzen, dann Pflaumen und Zucker hinzugeben und etwa 5 Minuten kochen bis die Pflaumen von beiden Seiten karamellisiert sind. Einen Spritzer Zitronensaft sowie Zimt, Kardamom, Nelken und die Rosmarinzweige hinzugeben. Alles nochmal kurz köcheln lassen (Achtung nicht zu lange, sonst werden die Pflaumen matschig!) und dann vom Herd nehmen. Die Pflaumenmischung nun abgedeckt etwa 40-60 Minuten ziehen lassen. Danach die Rosmarinzweige und die Nelken so gut es geht entfernen.
Jetzt müsst ihr sehr schnell arbeiten, denn der Mürbeteig wird sehr schnell weich und bricht dann. Falls der Teig zu weich wird, legt ihn zum Abkühlen wieder zurück in den Kühlschrank! Den Mürbeteig zwischen zwei Blättern Backpapier etwa 3mm dick ausrollen. Mit einem runden Förmchen zehn Kreise ausstechen (diese sollten etwas größer sein als eure Törtchenformen) und den Teig vorsichtig in die Törtchenformen transportieren. Den Teig in die Form drücken, überschüssigen Teig am Rand entfernen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die befüllten Törtchenformen erneut für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen (besser länger).
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Törtchen in den Ofen geben und etwa 15-20 Minuten backen oder bis sie leicht anfangen zu bräunen. Die Törtchen herausnehmen und abkühlen lassen. Schließlich vorsichtig aus den Formen lösen und die Crème gleichmäßig auf allen Törtchen verteilen. Zum Schluss die abgekühlten Pflaumen auf der Crème anrichten.
24. November 2012
Herbst in Island
Verfasst von
Sóley
| In:
Europa,
Fotografie,
Herbst,
Island,
Leben im Ausland,
Reisen
Einige Eindrücke vom herbstlichen Island. Ich liebe den Herbst und hier in Island ist er besonders schön. Die Landschaft wirkt zu dieser Jahreszeit nochmal ganz anders, da alles in Gold, Rostrot und Orange erstrahlt.
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