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4. Februar 2015

Isländische Musik: Kaleo

Heute möchte ich euch endlich mal wieder einen Musiktipp aus meiner Kategorie Isländische Musik vorstellen. Ich höre häufig isländische Radiosender, denn das verbessert nicht nur mein Hörverständnis, sondern für meinen Geschmack läuft dort auch viel bessere Musik als im deutschen Radio. Und wie es der Zufall so will, entdecke ich dabei auch häufig noch die ein oder andere neue Band. So habe ich schon vorletztes Jahr die isländische Band Kaleo entdeckt, die innerhalb kurzer Zeit zu einer meiner Lieblingsbands geworden ist. Beim Iceland Airwaves 2014 konnte ich Kaleo zum ersten Mal live sehen - wirklich sehr empfehlenswert!


Die isländische Bande Kaleo wurde im Jahr 2012 gegründet und setzt sich aus den Musikern Jökull Júlíusson, Davíð Antonsson, Daníel Ægir Kristjánsson und Rubin Pollock zusammen. Die Vier wuchsen zusammen auf und machen bereits seit ihrer Kindheit zusammen Musik. Im November 2012 trat die Band erstmals unter dem Namen Kaleo zusammen bei einem Off-Venue Konzert des beliebten Iceland Airwaves Music Festivals auf. Ihr erstes Album mit dem Namen Kaleo erschien im Jahr 2013 und machte die Band mit Singles wie Rock 'n' Roller, Glass House und Vor í vaglaskógi in Island bekannt, viele Konzerte innerhalb des Landes folgten.

Kaleos Musik ist eine aufgeweckte Mischung aus Indie Pop, Blues und Retro Rock 'n' Roll, welche die Klänge der 60er Jahre mit denen von heute verbindet. Dabei reicht Kaleos Repertoire von lautem Rock bis hin zu ruhig Indie Hymnen. Sänger Jökull Júlíusson, der sowohl zu rauem als auch sanftem Gesang fähig ist, fügt sich mit seiner Stimme in diesem Zusammenhang nahtlos ein. Während Songs wie Glass House für Stimmung sorgen, lässt sich die Single All the Pretty Girls auch abends bei einem entspannten Abend am Lagerfeuer hören.

Kaleo ist zwar in Island bereits relativ bekannt, aber die Band fängt gerade erst an auch im Rest der Welt Konzerte zu spielen. Diese Band verdient meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit, also hört mal rein!

* Kaleo bei Facebook
* Kaleo bei YouTube 
* Kaleo bei SoundCloud




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30. November 2014

Iceland Airwaves Festival 2014

18:00 Uhr
Reykjavíks Straßen sind bereits mit Weihnachtslichtern geschmückt und während ich die Hauptstraße entlanglaufe, ertönt aus unzähligen Bars, Cafés oder Restaurants Musik. Vor einem Klamottenladen hat sich draußen auf der Straße eine große Menschentraube gebildet: Drinnen zwischen den Puppen im Schaufenster steht eine isländische Band und erfreut die Menge draußen mit Musik. Es ist die Zeit des Iceland Airwaves Festivals und Reykjavíks Straßen werden von Musikliebhabern und Bands bevölkert. Während abends in den offiziellen Locations Konzerte stattfinden, kann man auch tagsüber ohne Festivalticket in ganz Reykjavík kostenlosen Konzerten beiwohnen. Es kann losgehen!

19:00 Uhr
Ich quetsche mich in die überfüllte Noodle Station, um noch schnell eine Nudelsuppe zu essen bevor ich mich auf den Weg zu den Konzerten mache. An vielen anderen Handgelenken sehe ich die gelben Festivalbändchen und meine Vorfreude auf die Konzerte und die verrückte Festivalzeit steigt ins Unermessliche.


20:00 Uhr
An den verschiedenen Konzertorten beginnen die ersten Bands zu spielen. Im Laufe des Abends werden die Schlangen vor den Bars immer länger, die Menschenmengen in den Bars immer größer und die Musik immer lauter.

23:00 Uhr
Der Wind wirbelt mein Haar wild durch die Luft als ich von der Bar zu Islands größtem Konzerthaus, der Harpa, laufe, um mir noch zwei andere Bands anzusehen. Bereits jetzt habe ich einige tolle Bands aus Island und dem Rest der Welt entdeckt, Unterhaltungen mit bestimmt zehn fremden Leuten geführt, vier neue Freunde gefunden und zwei alte Freunde wiedergetroffen mit denen ich mich überhaupt nicht verabredet hatte. Die Innenstadt ist in absoluter Festivallaune.

01:30 Uhr
Bibbernd vor Kälte stehe ich in der Schlange, um mir bevor ich nach Hause gehe noch einen Hotdog zu kaufen. Die Schlange vor Reykjavíks berühmtester Hotdog-Bude ist mal wieder lächerlich lang und der Wind typischerweise so ungemütlich eisig, dass er wie ein Messer durch meine Kleidung schneidet. Beim Bestellen des Hotdogs stelle ich fest, dass auch die Verkäuferin eine isländische Freundin von mir ist - Reykjavík ist ja so ein Dorf... Da der Wind meinen Hotdog in Rekordgeschwindigkeit abkühlt und meine ungeschützten Hände zu Eisklumpen gefrieren lässt, versuche ich das Essen möglichst schnell in meinen Magen zu befördern.


1:45 Uhr
Während ich dicht an einer Hauswand vorbeischleiche, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, stoße ich fast mit dem schwedischen Typ zusammen, den ich seit heute Mittag kenne. Reykjavík ist doch so ein Kaff... Etwas peinlich berührt, versuche ich die Ketchupreste aus meinem Gesicht zu entfernen und den riesigen Bissen Hotdog runterzuschlucken, um nicht wie der letzte Vollidiot auszusehen. Da unsere Unterkünfte in der gleichen Richtung liegen, laufen wir noch ein Stück des Wegs zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bands wir heute gesehen haben. Reykjavíks Hauptstraße, der Laugavegur, hat sich in eine Partyzone verwandelt. Betrunkene torkeln an uns vorbei, Bierflaschen klirren und Isländer schreien sich über die Straße hinweg an. "You would never get into a club in Stockholm if you were that drunk!", sagt der Schwede zu mir. "Well, this is Reykjavík!", sage ich und lache.

03:00 Uhr
Ja, okay vielleicht habe ich mich an der Straßenecke dort hinten etwas verquatscht, wie mir meine Füße und Hände zu verstehen geben. Ungelenk stakse ich die Straße zu meinem Guesthouse hinauf, meine Füße sind taub davon, dass ich solange in der Kälte gestanden habe und meine Hände spüre ich schon gar nicht mehr. Wird wohl Zeit ins Bett zu gehen. Was für ein grandioser Abend! Und das Beste? Das Festival ist noch lange nicht vorbei!


Mich hat das Iceland Airwaves Festival genauso begeistert, wie bereits vor zwei Jahren als ich schonmal dabei war. Ich kann jedem einen Besuch nur wärmstens ans Herz legen und ich träume schon jetzt davon, nächstes Jahr wieder hinzufliegen. Als kleinen Vorgeschmack habe ich wieder eine Liste mit den Musikern zusammengestellt, die mir diesmal am besten gefallen haben. Ausführlichere Musiktipps zur ein oder anderen Band folgen eventuell später noch:
  • Alice Boman (Schweden)
  • Árstíðir (Island)
  • Cheek Mountain Thief (Island)
  • Júniús Meyvant (Island)
  • Kaleo (Island)
  • La Luz (USA)
  • Lay Low (Island)
  • Marius Ziska (Färöer)
  • PINS (Großbritannien)
  • Rachel Sermanni (Schottland)
  • Tiny Ruins (Neuseeland)
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4. Juli 2013

Isländische Musik: My bubba

Es wird definitiv mal wieder Zeit für ein bisschen Musik aus dem Land der Vulkane, Gletscher und Wasserfälle. An dieser Stelle möchte ich außerdem gerne noch eines klarstellen: JA! Sigur Rós kommen aus Island!!! Ich bin selbst kein großer Fan, aber letztens wollte mir doch tatsächlich jemand erzählen Sigur Rós kämen aus Spanien... Oh man.
Heute geht es um die bezaubernde Band My bubba. Eigentlich ist das ein bisschen gefuscht, denn offiziell wurde die Band in Dänemark gegründet und nur eins der Bandmitglieder kommt aus Island. Meiner Meinung reicht das aber völlig aus, um euch My bubba heute vorzustellen. Außerdem sind die beiden auch noch echt nett und waren so freundlich mir dieses Foto zur Verfügung zu stellen.

© My bubba

Das Duo My bubba (ehemals My bubba & Mi) setzt sich passender Weise aus den Musikern Bubba und My zusammen. Alles begann vor einigen Jahren in Kopenhagen, als die Isländerin Bubba in die Wohngemeinschaft der Schwedin My einzog. Zwischen den beiden entstand bald eine Freundschaft und sie begannen abends zusammen zu sitzen und sich musikalisch auszutauschen bevor sie schließlich 2010 ihr Debütalbum "How it's done in Italy" aufnahmen. Im Jahr 2011 erschien bereits die EP "Wild & You", was zur Folge hatte das My bubba ausgiebig durch Europa tourten und anschliedend auch die USA. Während My bubba stets auch auf vielen Festivals, wie dem Iceland Airwaves spielten, arbeiten sie derzeit an einem neuen Album.

My bubbas Musik lässt sich als sanfter Folkpop beschreiben mit einem Touch Country und Blues, der es einem nicht schwer macht sich ihm hinzugeben. Die meist langsamen und gefühlvollen Lieder des Duos verbreiten eine angenehm behagliche und altmodische Stimmung. Sie erinnern einen an lange Sommerabende auf der Veranda, den Duft von selbstgebackenen Apple Pie und rufen eine Sehnsucht nach längst vergangenen Tagen hervor. Bubbas und Mys Gesang ist süß und harmonisch, sanft und sensibel, aber oft mit einer neckischen Note. Wenn man der ausgewogenen Mischung aus Gitarre, Kontrabass, Banjo, Harmonika und Harfe lauscht, scheint ein sachter Schlaf nur einen Katzensprung entfernt. My bubba selbst bezeichnen ihre Musik als Schlaflieder vom Lande, die aus lieblichen Worten, etwas Unsinn und ein wenig Weisheit bestehen.

My bubbas Musik ist leichte Kost, die man problemlos hören kann ohne zu sehr davon abgelenkt zu werden. Doch wenn man sich darauf einlässt, können ihre Melodien auch sehr entspannend wirken. Außerdem solltet ihr euch unbedingt auch mal ein paar der Jingles anhören, die das Duo schon komponiert hat, denn diese sind äußerst amüsant. My bubba sind auch live wirklich bezaubernd und passen meiner Meinung nach wirklich gut zum Sommer, also hört mal rein und verratet mir doch was ihr von den beiden haltet! Das letzte Video ist ein kompletter Live-Auftritt :)

* My bubbas offizielle Website
* My bubba bei myspace
* My bubba beim Free Music Archive 
* My bubba bei YouTube
* My bubba bei Facebook




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21. Mai 2013

Isländische Musik: Samaris

Es wird mal wieder Zeit für etwas isländische Musik und da ich für genug Abwechslung sorgen und auch verschiedene Musikrichtungen abdecken will, habe ich mich heute für eine ganz besondere Band entschieden. Diesmal möchte ich euch ein Trio mit ungewöhnlicher Musik vorstellen, die Band Samaris.


Die isländische Band Samaris wurde im Januar 2011 gegründet und setzt sich aus der Sängerin Jófríður Ákadóttir (bekannt aus der Band Pascal Pinon), der Klarinettistin Áslaug Rún Magnúsdóttir und dem elektronischen Computer-Musiker Þórður Kári Steinþórsson zusammen. Im Sommer 2011 veröffentlichte das Trio seine erste EP "Hljóma Þú", gefolgt von der EP "Stofnar falla" im Jahr 2012. Doch auch für das Jahr 2013 haben Samaris einiges geplant: Ende Juli wird ein Album, welches ihre zwei EPs sowie vier zusätzliche Remixes enthält, nun auch international veröffentlicht werden. Ein komplett neues Album ist bereits für diesen Herbst geplant.

Der Klang von Samaris' Musik ist andersartig und stellt eine Art Mischung aus Elektro und Trip-Hop dar. Samaris vereinen verschiedene Elektro-Elemente, mit eingängigen Klarinettenmelodien und Jófríðurs eindringlicher Stimme. Die in Isländisch gesungen Texte entstammen häufig isländischen Gedichten und auch die Melodien verzaubern einen schnell. Samaris' Lieder sind erfüllt von Atmosphäre, Sehnsucht und ein wenig Melancholie.

Samaris spielen nicht mal die Musikrichtung, die ich normalerweise höre, aber dafür hat ihre Musik etwas ganz Besonderes. Vor allem wenn man die Band live performen sieht, findet man schnell Gefallen an ihnen. Es lohnt sich also der Musik länger zu lauschen und abzuwarten, wie sich die verschiedenen Lieder aufbauen. Isländische Musik, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt!

* Samaris offizielle Website
* Samaris bei Soundcloud
* Samaris bei gogoyoko
* Samaris bei Facebook


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18. April 2013

Isländische Musik: Sóley

Es geht weiter mit meiner Reihe zu isländischer Musik. Diesmal möchte ich euch die wundervolle Künsterlin Sóley vorstellen. Ganz recht, schon wegen ihres Namens müsste ich sie eigentlich toll finden, denn Sóley ist mein liebster isländischer Name und natürlich auch mein Pseudonym ;)


Die Indie-Musikerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Sóley Stefánsdóttir ist bereits seit 2007 Mitglied der Band Seabear, allerdings beschränkte sie sich bis vor einiger Zeit darauf Musik zu spielen. Glücklicherweise entdeckte sie schließlich doch noch ihre eigene Stimme und veröffentlichte 2010 ihre Debüt-EP "Theater Island". Im Herbst 2011 folgte dann schließlich ihr erstes Album, das unter dem Titel "We sink" erschien.

Sóleys reine und unverfälschte Stimme schlägt einen sofort in seinen Bann. Ihre Musik ist eine Mischung aus Indie, Folk und experimentellen Elementen, die sich zu einem kraftvollen Gesamtwerk vereinen. Begleitet wird ihre teils fröhliche, teils nachdenkliche und melancholische Musik von sanften Gitarrenklängen und eindringlichen Klaviermelodien. Sóleys Lieder scheinen einen in ferne Traumwelten einladen zu wollen. Es ist als wolle Sóley den Zuhörer in ihr eigenes farbenfrohes Wunderland entführen, doch die narrativen Songtexte der Musikerin hinterlassen ebenso ein fast unerklärliches Gefühl der Beklommenheit. Zwar klingt Sóleys Stimme sanft, doch im Laufe eines Songs entfaltet sich meist ein unheimliches und beunruhigendes Gefühl, welches an die Nachwirkungen eines düsteren Alptraums erinnert.

Sóley gehört definitiv zu den tollsten Künstlern, die ich während meiner Zeit in Island entdeckt habe. Eher zufällig sah ich Sóley, als sie vor der Hauptband bei einem Konzert spielte. Ich war sofort überwältigt von ihrer klaren, warmen Stimme, die etwas ganz Besonderes hat und auch meine Freunde waren restlos begeistert. Mittlerweile habe ich Sóley schon drei Mal live gesehen (ich bin zwar kein Hardcore-Fan, aber in Island hat es sich halt ergeben) und ich wurde kein einziges Mal enttäuscht. Live gefällt sie mir sogar noch viel besser als auf CD (das Album war übrigens wochenlang ausverkauft, als ich es mir kaufen wollte).

Sóley kommt außerdem aus Reykjavík, dementsprechend habe ich sie sogar an einem Tag zwei Mal beim Weihnachtsshopping gesehen. Und habt ihr euch schonmal gefragt, wie ein isländischer Akzent klingt? Here you go, wenn Sóley singt, kann man ihren lustigen isländischen Akzent ganz gut heraushören. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Reinhören, ich habe euch mal zwei Songs und einen kompletten Live-Auftritt rausgesucht (letztes Video). Besonders empfehlen, kann ich sonst noch "Theater Island" und "About your Funeral". Bei gogoyoko könnt ihr euch aber kostenlos noch viel mehr anhören. Wer jetzt ganz begeistert ist, kann Sóley im Mai auch live in Deutschland sehen :)

* Sóleys offizielle Website
* Sóley bei myspace
* Sóley bei gogoyoko
* Sóley bei Facebook




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27. März 2013

Isländische Musik: Ásgeir Trausti

Die Namen Sigur Rós, Of Monsters and Men und vielleicht sogar Sóley werden den meisten wohl etwas sagen. Und all diese Künstler haben eines gemeinsam: Sie kommen aus Island! Während ich in Reykjavík gelebt habe und vor allem als ich das Iceland Airwaves Music Festival besucht habe, hatte ich die Möglichkeit unglaublich viele neue, wunderbare Bands und Musiker aus Island zu entdecken. Die meisten davon sind außerhalb Islands gar nicht oder nur wenig bekannt. Das möchte ich ändern, denn die Isländer produzieren so einige ausgefallene Musik mit Ohrwurmgarantie, die es verdient hat auch außerhalb Islands gehört zu werden. Daher möchte ich euch in Zukunft hin und wieder ein bisschen isländische Musik vorstellen.


Heute möchte ich mit einem Künstler beginnen, dessen Karriere gerade erst anfing, als ich zum ersten Mal isländischen Boden betrat. Die Rede ist von Ásgeir Trausti. Der junge Sänger schaffte seinen Durchbruch in der isländischen Musikszene im Sommer 2012 mit seiner ersten Single "Sumargestur". Ásgeir Traustis Bekanntheit nahm von da an rapide zu, gepaart mit zahlreichen Live-Auftritten und schmachtenden Fans. Im September 2012 folgte die Veröffentlichung seines Debütalbums "Dýrð í dauðaþögn", das in Island ein voller Erfolg war. Im Jahr 2014 erschien Ásgeir Traustis Album unter dem Titel "In the Silence" auch auf dem internationalen Markt. 

Ásgeir Traustis Musik gleicht einer faszinierenden Mischung aus Folk, Indie und Elektro-Musik, die von seiner außergewöhnlichen und hohen Stimme begleitet wird. Als ich seine Musik zum ersten Mal im Radio gehört habe, dachte ich zuerst es liefe Bon Iver. Ásgeir Traustis Stimme erinnert definitiv an Bon Iver, also wenn ihr Bon Iver mögt, kann ich euch diesen besonderen Musiker nur ans Herz legen. Ásgeir Traustis Texte sind außerdem alle auf Isländisch, was seiner Musik (besonders für deutsche Ohren) einen ganz besonderen Klang verleiht. Reinhören lohnt sich!

* Ásgeir Traustis offizielle Website
* Ásgeir Trausti bei YouTube
* Ásgeir Trausti bei Facebook
* Ásgeir Trausti bei gogoyoko




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21. November 2012

Iceland Airwaves Festival 2012

Es ist Ende Oktober, die Luft ist kühl und ein starker Wind weht durch die Stadt. Die Hochsaison des Tourismus' ist in Reykjavík eigentlich schon vorbei, dennoch werden die Straßen von mehr Menschen bevölkert als sonst. In den Souvenirgeschäften herrscht Gedränge, die Restaurants sind gut gefüllt und aus den meisten Bars ertönt Musik. Es ist die Zeit des Iceland Airwaves Music Festivals!


Seit 1999 das erste Iceland Airwaves stattfand, hat das Festival deutlich an Bekanntheit zugenommen. Künstler wie die Flaming Lips, Florence and the Machine, The Shins, Bloc Party und Fatboy Slim waren schon dabei - ganz zu schweigen von isländischen Musikern wie Björk, Sigur Rós, FM Belfast und Of Monsters and Men.


Mich hat das Iceland Airwaves wirklich begeistert. Da ich in Reykjavík wohne, fiel zum Glück auch das nervige zelten weg, was ein Festival sonst meistens mit sich bringt (ganz zu schweigen davon, dass es dafür wohl etwas zu kalt gewesen wäre...). Unzählige Bands und Musiker haben in der Zeit vom 31. Oktober bis zum 4. November an verschiedenen Orten in Reykjavík gespielt - egal ob Bar, Hostel, Restaurant oder Konzerthalle. Die Stimmung bei den Konzerten war stets ausgelassen und voller Energie und vor allem habe ich so viele neue und gute Musik entdeckt, von der ich vorher nicht die leiseste Ahnung hatte! Ich habe neben bekannten isländischen Bands wie Sigur Rós und Of Monsters and Men viele andere isländische Musiker gesehen, von denen man in Deutschland gar nichts mitbekommen würde. Eine tolle Gelegenheit auf jeden Fall, um seinen Horizont zu erweitern und neue Musik zu entdecken.

 

Hier sind nur einige der Künstler (sowohl isländische, als auch aus anderen Ländern), deren Musik mir besonders gut gefallen hat und falls ihr sie noch nicht kennt, hört doch mal rein :)

Ásgeir Trausti (IS)
Dikta (IS)
Ewert and the Two Dragons (EE)
FM Belfast (IS)
Half Moon Run (CA)
Jamie N Commons (UK)
Me And My Drummer (DE)
Monotown (IS)
My Bubba & Mi (IS)
Pascal Pinon (IS)
Prinspóló (IS)
Samaris (IS)
Sóley (IS)
SYKUR (IS)
The Barr Brothers (CA)
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