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3. Mai 2015

Island Roadtrip - Teil 5: Islands Norden - Goðafoss und Akureyri (Tag 6)

An unserem sechsten Tag in Island widmen wir uns ganz neuen Gefilden und folgen der Ringstraße hinauf in den hohen Norden Islands. Unser Roadtrip führt uns dabei durch eine surreal wirkende Hochlandebene, vorbei an einem majestätischen Wasserfall bis hin zur Hauptstadt des Nordlandes.

Straße in Island

Highlights von Islands Norden: Mächtige Wasserfälle, rauchende Vulkangebiete und verträumte Küstendörfer

HOCHLANDEBENE
Der sechste Tag unseres Roadtrips bricht an und wir verlassen schwerzen Herzens die traumhafte Kulisse der Ostfjorde. Wir fahren Richtung Norden und folgen der sich windenden Ringstraße 1 immer weiter hinauf in die Berge. Schon bald tut sich vor unseren Augen eine mondähnliche Wüste auf. Die Hochlandebene erstreckt sich bis in weiter Ferne vor uns und wirkt mit dem felsigen, grauen Untergrund und den wenigen Erhebungen ziemlich trostlos. Es erscheint uns wie eine Ewigkeit, in der wir der verlassenen Straße folgen bis die Landschaft um uns herum langsam wieder fruchtbarer wird. Schließlich erreichen wir das Ende der Hochlandebene und vor uns eröffnet sich der Blick auf ein weites Tal, in dem ein großer See glitzert und wo hier und da Rauch aufsteigt.

Straße in Island, die durch eine Hochlandebene führt
Hochlandebene in Islands Norden
Straße in Islands Norden
See in der Nähe von Mývatn, in der Farbe der Blauen Lagune

GOÐAFOSS
Wir folgen der Straße hinab ins Tal des Mývatn, vorbei an einem unnatürlich türkis leuchtenden See sowie einigen kleineren Kraftwerken. Unser Weg führt uns als nächstes zum berühmten Goðafoss. Als wir den Parkplatz beim Wasserfall erreichen, ist zum Glück gerade nicht viel los. Der blaue Himmel und der strahlende Sonnenschein tauchen den majestätischen Wasserfall und sein Becken in eine blass türkise Farbe. Obwohl der Goðafoss nicht sonderlich hoch ist, schlagen einen die donnernden Wassermassen, die in einem Becken münden, in ihren Bann. Um einen guten Ausblick zu haben, klettern wir auf die Felsvorsprünge und beobachten, wie sich die schäumenden Wasserströme durch die kleine Schlucht wälzen. Wir genießen noch etwas das perfekte Wetter und diesen besonderen Moment bis wir von einem Reisebus, der eine riesige Horden Touristen mit sich bringt, dazu veranlasst werden, weiterzufahren.

Goðafoss im Norden Islands
Goðafoss im Norden Islands
Goðafoss im Norden Islands
Fluss beim Goðafoss im Norden Islands

AKUREYRI
Die Straße führt uns schließlich zum Fjord Eyjafjörður an dessen Ufer die Stadt Akureyri liegt. Mit der direkten Lage am Fjord und den aufragenden Bergen im Hintergrund bietet die Stadt bereits von Weitem einen schönen Anblick. Akureyri wird auch als Hauptstadt des Nordlandes bezeichnet, da es nach Reykjavík Islands zweitwichtigste Stadt ist. Zudem liegt Akureyri nur 50 Kilometer südlich vom nördlichen Polarkreis entfernt. Wir fahren zunächst zu unserer Unterkunft für die heutige Nacht, dem Akureyri Hostel. Das Hostel liegt etwa zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt und hat eine gemütliche Atmosphäre. Wir erkunden noch ein wenig die hübsche Innenstadt und den kleinen Hafen der Stadt. Es gibt einen botanischen Garten sowie mehrere schöne Kirchen wie die Akureyrarkirkja und die Péturkskirkjan. Als es draußen immer windiger und kälter wird, machen wir uns zurück auf den Weg zu unserem Hostel. Wir verbringen die Nacht in einem der großen Cottages im Garten, die mehrere Zimmer beherbergen. Im Inneren der großen Holzhütten ist es super gemütlich, denn neben den einzelnen Zimmer gibt es einen Gemeinschaftsraum mit Küche und einem richtigen Wohnzimmer. Wir lassen den Abend mit einem leckeren Essen und einigen netten Gesprächen ausklingen bevor wir schließlich schlafen gehen.

Blick auf den Fjord Eyjafjörður und Akureyri
Hafen von Akureyri
Hafen von Akureyri
Straße in Akureyri
Straße in Akureyri

Nächstes Mal wird es heiß, denn wir wagen uns in ein vulkanisches Gebiet vor!
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5. Februar 2013

Akureyri - Hauptstadt des Nordlandes

Wenn man in Island unterwegs ist, fällt einem schnell auf, dass es außerhalb der Hauptstadtregion hauptsächlich kleine Ortschaften gibt. Eine Ausnahme bildet Akureyri, das nach Reykjavík und dessen Vororten Hafnarfjörður und Kópavogur die viertgrößte Stadt Islands ist. Akureyri befindet sich im Norden Islands und liegt direkt am Ufer des Fjords Eyjafjörður und des Flusses Glerá. Mit ca. 17.600 Einwohnern ist Akureyri nicht gerade groß, aber ich fand die Stadt ehrlich gesagt irgendwie total süß und habe mich dort gleich wohl gefühlt. Es lohnt sich daher auf jeden Fall ein paar Nächte in Akureyri zu verbringen und von dort aus weitere Sehenswürdigkeiten abzuklappern.

Denn nicht allzu weit entfernt von Akureyri befinden sich spektakuläre Wasserfälle, wie der Goðafoss und Dettifoss, das verträumte und malerische Dörfchen Húsavík, wo man Wale beobachten kann, der See Mývatn (den ich persönlich total langweilig fand) sowie seine vulkanischen Erscheinungen wie Krafla und das historische Dorf Laufás. Desweiteren lohnt sich vor allem auch ein Besuch im Winter, denn zu dieser Zeit kommt man durch den Schnee so richtig in Weihnachtsstimmung und man hat ziemlich gute Chancen Nordlichter zu sehen! Ein Abstecher in diese Stadt, die nur 50km vom nördlichen Polarkreis entfernt ist, lohnt sich also.


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