8. September 2014

Surfen auf Fuerteventura mit Planet Surfcamp

Kennt ihr das, wenn ihr schon seit Langem einen Wunsch hegt, aber euch nie wirklich traut ihn umzusetzen? Manchmal gibt es diesen Moment im Leben, der euch einen Wunsch zum Greifen nahe bringt und dann ergibt sich alles von ganz alleine. Seit ich 2006 in Neuseeland gelebt habe, hatte sich in meinem Kopf ein Wunsch festgesetzt: Surfen lernen. Es folgten weitere Urlaube in Neuseeland und Irland, wo ich immer wieder Surfern dabei zusehen konnte, wie sie scheinbar mühelos die Wellen entlangsurften und zum wiederholten Mal nahm ich mir vor, endlich einen Surfkurs zu machen. Doch leider kam immer irgendetwas dazwischen: Die Surflehrerin war gerade im Urlaub, die Wellen waren nicht groß genug oder ich hatte einfach keine Lust alleine einen Kurs zu besuchen. Doch wie das Schicksal es wollte, bekam ich Anfang des Jahres eine Anfrage von der Surfschule Planet Surfcamps, die mich dazu einlud eine Woche in ihrem Surfhaus auf Fuerteventura zu wohnen und fünf Tage lang einen Surfkurs zu belegen. Ich musste nicht lange überlegen: Eine Einladung zu einem Surfkurs? Aber klar! Jetzt im August war es dann endlich soweit und ich machte mich auf den Weg nach Fuerteventura.


Ankunft
Die Surfschule von Planet Surfcamps befindet sich ganz im Norden von Fuerteventura im Ort Corralejo. Nachdem ich erschöpft um 10 Uhr morgens aus dem Bus steige (mein Flug startete leider schon um 4 Uhr morgens) und mich in der prallen Sonne wiederfinde, versuche ich mich zunächst zu orientieren. Laut der mir zur Verfügung gestellten Adresse befindet sich das Surfhaus ganz in der Nähe, irgendwo neben dem Supermarkt. Nachdem ich 15 Minuten verzweifelt gesucht habe, beschließe ich nach dem Weg zu fragen. Zum Glück wissen die Befragten auch sofort bescheid und verweisen mich auf zwei weiße Häuser in einer Straße auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Davor angekommen, komme ich allerdings erneut ins Zweifeln: Als ich zur Tür hinaufgehe, kann ich zwar einige Surfbretter sehen, allerdings wirkt alles wie ausgestorben und ich kann weder Menschen noch irgendein Hinweisschild entdecken.
Es kostet mich einige Überwindung an diesem unscheinbaren, weißen Wohnhaus zu klingeln, das nicht im Geringsten verrät, dass es sich um eine Surfschule handelt. Nach einigen Momenten unerträglicher Stille öffnet mir schließlich jemand die Tür und ich betrete zum ersten Mal das Surfhaus. Zwar hatte ich den Verantwortlichen vorher mitgeteilt, wann ich ankommen würde und mir war versichert worden, dass ein Check-In rund um die Uhr möglich wäre, allerdings ist außer einigen Gästen leider niemand im Surfhaus. Offensichtlich weiß niemand, dass oder wann ich ankomme beziehungsweise in welches Zimmer ich eigentlich soll, sodass ich leider erst vier Stunden später mein Zimmer beziehen kann. Diese Tatsache sowie das Fehlen einer Rezeption, lässt alles etwas unorganisiert auf mich wirken, aber immerhin sind alle sehr freundlich. Auch von den anderen Gästen erfahre ich, dass sie bei ihrer Ankunft zwischen einer und drei Stunden nach dem Surfhaus gesucht haben und zum Teil noch die Adresse des alten Surfhauses bekommen haben. Ich nehme allerdings an, dass es sich dabei eher um "Startschwierigkeiten" seitens der Organisatoren handelt, da das neue Surfhaus erst Anfang August eröffnet worden ist.


Unterkunft
Das Surfhaus liegt nicht weit entfernt von einem Supermarkt und Einkaufszentrum sowie vom Strand und Corralejos wichtigster Einkaufsstraße, sodass alles innerhalb kürzester Zeit fußläufig erreichbar ist. Ansonsten gibt es beim Surfhaus aber auch mehrere Fahrräder, die man benutzen kann. Das Surfhaus liegt in einer gepflegten, ruhigen Wohngegend, die mit ihren Flachdachhäusern einen angenehm exotischen Flair vermittelt. Die Einrichtung des Hauses ist hell, modern und vor allem ganz neu. Der lichtdurchflutete Eingangs- und Gemeinschaftsbereich mit seinen langen Tischen lädt außerdem zu gemütlichem Beisammensein ein. Auch die Küchenausstattung ist absolut ausreichend und Die Vier-Bett-Zimmer besitzen alle ein eigenes Bad (das sich aber leider nicht abschließen lässt), sind in ihrer Einrichtung aber sonst eher schlicht gehalten. Bei einem Preis von 15 Euro pro Nacht ist das aber mehr als in Ordnung! Aber auch wenn es sich bei dem Surfhaus (wie bei einem Hostel) um eine Selbstversorgerunterkunft handelt, ist das Zimmer bereits bei meiner Ankunft dreckig, sodass ich es nicht nur "sauberhalten", sondern vor allem erstmal putzen müsste. Leider war auch sonst noch nicht alles fertig im Surfhaus, so gab es zum Beispiel noch kein WLAN und auch der Pool draußen war noch in Arbeit. Generell ist das Surfhaus aber richtig gemütlich und auch der Innenhof überzeugt bereits jetzt mit bequemen Sitzmöbeln in toller Holzoptik, die alle speziell für das Surfhaus angefertigt worden sind. Ich bin mir daher sicher, dass es sogar noch schöner sein wird, sobald alles ganz fertig ist.


Leben im Surfhaus
Das Leben im Surfhaus hat sich sogar als viel besser herausgestellt, als ich es erwartet hatte. Die meisten Besucher sind für ein bis zwei Wochen dort, sodass man schnell und einfach neue Freundschaften schließen kann. Die meisten Gäste kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch andere Nationalitäten waren zum Teil vertreten. Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen scheint normalerweise auch relativ ausgeglichen zu sein. Während meiner Zeit dort, war ich zwar fast die einzige Frau, aber gegen Ende meines Aufenthalts hat es sich irgendwann wieder ausgeglichen.
In der großen Wohnküche und dem Innenhof trifft man eigentlich ständig auf andere Bewohner des Surfhauses und kommt dadurch ins Gespräch. Ich fand den Zusammenhalt der Bewohner super, denn wir haben häufig zusammen Sachen unternommen: Wir waren shoppen, sind zum Strand gegangen oder haben zusammen gekocht oder gegrillt. Jeden Abend saßen wir alle bis spät nachts zusammen draußen und hatten Spaß. Vor allem für Alleinreisende bietet das Surfhaus deshalb eine tolle Möglichkeit, um außerhalb des Surfkurses unter Leute zu kommen.
Leider war auch hier die Organisation der Verantwortlichen nicht immer ganz perfekt. So kam es leider vor, dass Essen aus dem Kühlschrank verschwunden ist (so auch mein bereits fertig zubereitetes Essen, was ich mir für den nächsten Tag aufheben wollte), da die für das Surfhaus Verantwortliche, sich ohne vorher zu fragen daran bedient hatte.

Surfkurs
Die Surfkurse von Planet Surfcamp finden von Montag bis Freitag statt und dauern jeweils etwa vier Stunden. Je nach seinen Fähigkeiten wird man in eine Gruppe von meist 8 Teilnehmern eingeteilt, die entweder vormittags oder nachmittags zum Surfen fährt. Jeden Abend wird im Surfhaus dann der neue Plan für den nächsten Tag ausgehangen, da sich die Gruppen ständig verändern, damit jeder seinen Fähigkeiten angemessenen Unterricht erhält. Die Surflehrer fahren jeden Tag den Strand an, der zu der entsprechenden Tageszeit die besten Wellen vorzuweisen hat. So bekommt man auch gleich einiges von der Umgebung zu sehen. Am Strand geht es nach einigen Aufwärm- und Dehnübungen dann schließlich los. Auch hier gibt es eine angemessene Mischung aus Erklärungen und Trockenübungen am Strand sowie der praktischen Anwendung im Meer. Der Surfunterricht findet auf Englisch statt und macht wirklich Spaß. Die Surflehrer sind alle nett und haben definitiv Humor, sodass auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Und selbst ich habe es geschafft am fünften Tag endlich mal auf meinem Surfboard zu stehen ohne direkt wieder wie ein Walfisch ins Wasser zu klatschen. Nur etwas schade, dass die Surflehrer den "Fortgeschrittenen" gegen Ende der Woche nicht mehr wirklich viel geholfen haben, da sie meist nur noch auf die Neuankümmlinge fixiert waren oder selbst nebenher gesurft sind. Dafür sind die Strände aber alle richtig schön, das Wasser ist im Sommer relativ warm und auch das Wetter war durchgehend sonnig und heiß.


Abreise 
Die Abreise verläuft ähnlich wie meine Ankunft relativ unspektakulär. Da die Verantwortliche wieder mal unauffindbar ist, lasse ich meinen Schlüssel einfach bei meiner Zimmermitbewohnerin. Insgesamt fällt mir der Abschied vom Surfcamp schwerer als gedacht, da ich wirklich eine super Zeit hatte. Zum Glück lassen sich die Shuttle Busse zum Flughafen zu einem Hotel ganz in der Nähe bestellen, sodass ich meinen Koffer nicht weit tragen muss.


Fazit 
Insgesamt hatte ich eine wirklich tolle Zeit im Surfcamp mit netten Leuten und tollen Aktivitäten. Das Surfhaus ist bereits jetzt sehr schön und auch der Ort Corralejo hat für ein bis zwei Wochen genug zu bieten. Als ich ankam war ich ein totaler Surfanfänger und ich denke für Anfänger ist der Unterricht auf jeden Fall ein guter Start. Wer also mal ins Surfen reinschnuppern und dabei noch direkt nette Leute kennenlernen möchte, ist bei Planet Surfcamps genau richtig. Bezüglich der Organisation von Buchung, Ankunft und dem Leben im Surfhaus besteht sicherlich noch Verbesserungsbedarf, aber da das nötige Potenzial vorhanden ist, denke ich, dass sich auch diese Dinge auf Dauer der Zeit noch einpendeln werden.


Dieser Post ist in Kooperation mit Planet Surfcamps entstanden, die meine Reise unterstützt haben. Vielen Dank für die nette Zusammenarbeit. Meine Meinung zum Surfcamp bleibt davon unangetastet.
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30. August 2014

Urlaub auf Fuerteventura: Der Ferienort Corralejo

Mit meinem heutigen Bericht möchte ich euch gerne etwas Sonne bringen, da der deutsche Sommer sich offensichtlich schon verabschiedet hat. Denn diesen August ging es für mich zum ersten Mal auf die Kanarischen Inseln, genauer gesagt nach Fuerteventura. Da ich normalerweise weniger der "Am Strand chillen"-Urlauber, sondern eher der "Tolle Landschaften und die Natur erkunden"-Urlauber bin, mag dieses Reiseziel zunächst vielleicht etwas abwegig erscheinen. Aber warum es mich ausgerechnet nach Fuerteventura verschlagen hat, erfahrt ihr beim nächsten Mal! Heute möchte ich euch erstmal ein bisschen von Fuerteventura und der ehemaligen Piraten- und Schmugglerhochburg Corralejo erzählen. Wie immer gibt's natürlich auch einige Tipps!


Fuerteventura
Die Insel Fuerteventura gehört zu den Kanarischen Inseln und liegt damit nur rund 120km westlich von Afrika entfernt. Mit verschiedenen Airlines wie airberlin, Condor, TUI, Germanwings oder Ryanair kann man von Deutschland aus direkt zum Flughafen nahe der Hauptstadt Puerto del Rosario fliegen. Die Insel hat einen vulkanischen Ursprung, was sich auch in der Landschaft widerspiegelt. Neben schwarzen Vulkanresten gibt es außerdem Flächen, die mit großen Sanddünen bedeckt sind. Insgesamt wirkt die Landschaft eher trocken und kahl - fast wüstenähnlich, dafür gibt es auf Fuerteventura wunderschöne weiße und goldene Sandstrände mit azurblauem Wasser. Das Klima auf Fuerteventura ist das ganze Jahr über angenehm warm und es regnet vor allem im Sommer nur sehr selten. Die konstanten Winde an den Küsten Fuerteventuras locken Windsurfer, Surfer oder Kitesurfer an. Neben dem Dünenpark bietet sich außerdem auch ein Ausflug zur nicht weit entfernten Insel Lobos an.


Corralejo
Der Ferienort Corralejo liegt ganz an der nördlichsten Spitze Fuerteventuras. Von hier erreicht man mit der Fähre schnell die Insel Lobos oder Lanzarote sowie das Dünengebiet des Nationalparks. Der Ort ist nicht allzu groß, aber hat für einen Aufenthalt von 1-2 Wochen trotzdem genug zu bieten. Auf der Hauptstraße gibt es viele Geschäfte, die Souvenirs und schöne Klamotten verkaufen sowie unzählige Restaurants und Bars. Es gibt einen recht schönen Strand sowie einen kleinen Hafen, von dem auch die Fähren ablegen. Abends kann man sich auch ganz gut ins Nachtleben stürzen. Das Stadtbild ist hauptsächlich geprägt von exotisch wirkenden Flachdachhäusern, verzierten Mauern und Palmen. Die meisten Restaurants auf der Hauptstraße bieten außerdem kostenloses WLAN an, sodass man immer irgendwo Internetzugang bekommt. Besonders zu empfehlen ist meiner Meinung nach das Restaurant/Café The Bakery. Dort gibt es neben Cupcakes, Kaffee oder Kakao auch Speisen wie Sandwiches, Wraps, Salate und Nudelgerichte zu kaufen. Außerdem bekommt man auch leckere, selbstgemachte Säfte und Smoothies! Schräg gegenüber kann man sich danach einen Frozen Yogurt bei Smöoy gönnen.


Fazit
Insgesamt ist mir die Landschaft Fuerteventuras etwas zu karg und trostlos, für Naturliebhaber wie mich gibt es dort einfach zu wenig zu entdecken. Dennoch sind die Strände wirklich schön und sowohl zum Sonnen als auch für Wassersportaktivitäten geeignet. Wer also damit glücklich ist, einfach das schöne Wetter am Strand zu genießen, der wird auf Fuerteventura sicher fündig werden. Ich habe es auf jeden Fall genossen eine Woche lang jeden Tag Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad zu erleben. So kam bei mir dann endlich doch noch ein bisschen Sommergefühl auf ;)

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19. August 2014

Sehenswürdigkeiten in London: Shoreditch und Brick Lane

London hat sicher so einiges zu bieten, aber das hippe London abseits des touristischen Zentrums gefällt mir persönlich um einiges besser als die ganzen typischen Sehenswürdigkeiten im Zentrum. Eins dieser Trendviertel, das mich gleich mit seinem Charme überzeugt hat, ist das im Nordosten gelegene Shoreditch. Ich hatte das Glück, dass mein damaliger Freund eine Zeit lang selbst dort gelebt hat, sodass wir uns wie echte Londoner unter das Volk mischen konnten. Man entdeckt London so auf eine ganze andere Art und Weise, da man viel dichter an der britischen Kultur dran ist. Shoreditch wirkt auf den ersten Blick vielleicht ein wenig heruntergekommen, doch die bunten mit Street Art geschmückten Häuserfassaden und Ziegelsteinwände sowie die lebendige Atmosphäre des Stadtteils reißen einen schnell in seinen Bann. Shoreditch gehört definitiv zu Londons coolsten Ecken, denn hier zieht es nicht umsonst viele junge Menschen her, die trendige Kunst in alten Fabrikhallen bestaunen möchten.


Shoreditch lockt vor allem wegen seiner vielen Cafés, Restaurants, Pubs und Konzertclubs viele Londoner an. Shoreditchs elektrisierende Seite zeigt sich sobald sich Dunkelheit über die Stadt legt und das Nachtleben erwacht. Dann kann man am Hoxton Square zahlreiche Bars finden oder sich in einem Club unter die Londoner mischen.


Doch auch Einkaufen lässt es sich in Shoreditch gut. Egal ob Essen, Klamotten oder Antiquitäten - hier wird fast jeder fündig. Auf der Columbia Road findet man viele unabhängige Shops, die von Vintageklamotten und Schmuck bis hin zu Krimskrams eigentlich alles verkaufen. Ein besonderes Highlight ist außerdem der Boxpark, der sich aus einer Vielzahl von aneinandergereihten Schiffscontainern zusammensetzt, in derem Inneren sich die unterschiedlichsten Independent Shops befinden.

Wer Vintage liebt, sollte auf jeden Fall auch der berühmten Brick Lane einen Besuch abstatten. Beim stöbern in den zahlreichen Vintage-Klamottenläden kann man schnell schonmal die Zeit vergessen. Eine große Auswahl findet ihr zum Beispiel bei Beyond Retro. Aber auch draußen auf der Straße gibt es viel zu sehen. Dank der multikulturellen Bevölkerung findet man hier Restaurants der unterschiedlichsten Nationen sowie eine bei Londonern berühmte Bagel-Bäckerei. Zudem wird das Bild der Straße von bunter, expressiver Street Art geprägt.

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13. August 2014

Rezept: Pfirsich-Eistee

Trinkt ihr gerne Eistee? Ich finde im Sommer gibt es kaum etwas Erfrischenderes als einen gekühlten Eistee. Allerdings schmecken viele Eistees, die es im Supermarkt zu kaufen gibt sehr künstlich und süß. Am liebsten trinke ich meinen gebliebten Pfirsich-Eistee, also habe ich mir überlegt: Warum nicht mal Pfirsich-Eistee selber machen? Gesagt, getan - denn der Eistee war wirklich schnell und einfach gemacht. Zugegebenermaßen hat der Eistee nicht gerade eine sexy Farbe, aber dafür schmeckt er super ;) Und das Beste ist, dass man selber bestimmten kann, wieviel Zucker man benutzen möchte.
Letzten Sommer hatte ich schonmal Eistee selber gemacht, also falls ihr auch Gefallen daran finden solltet, könnt ihr auch gleich mal meine Rezepte für Erdbeer-Jasmin-Eistee und Earl Grey-Lavendel-Eistee ausprobieren.


Zutaten (für etwa 4 Gläser)
- 1 Liter kochendes Wasser
- 3 Teebeutel schwarzer Tee
- 1 reifer Pfirsich
- 1/2 Zitrone
- 4 EL Zucker
- Eiswürfel


Zubereitung
Die Teebeutel in einen Topf hängen und mit dem kochenden Wasser übergießen. Den Tee etwa 3 Minuten lang ziehen lassen, dann die Teebeutel entfernen und je nach Geschmack mit Zucker süßen. In der Zwischenzeit den Pfirsich waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Die Pfirsichstücke in einen Standmixer geben und alles solange pürieren bis eine feine Masse entstanden ist. Das Fruchtmus anschließend zum noch warmen Tee in den Topf geben und gut verrühren. Alles etwa 5-10 Minuten ziehen lassen, dann den Tee durch ein feines Sieb gießen, sodass grobe Stücke darin hängen bleiben. Zuletzt die Hälfte einer Zitrone auspressen und den Saft zum Tee geben.

Eine Karaffe mit vielen Eiswürfeln füllen und den warmen Tee darüber gießen, sodass er sofort abgekühlt wird. Alles gut umrühen, in Gläser füllen und eiskalt genießen! Wer mag, kann noch ein paar Pfirsichscheiben zur Dekoration in die Karaffe oder ins Glas geben.

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3. August 2014

Sehenswürdigkeiten in London: Notting Hill

Ein ungewöhnlicher Stadtteil etwas weiter abseits von Londons Zentrum ist Notting Hill. Hier findet man eine ganz neue Facette Londons, die fernab des hippen, rauen und leicht heruntergekommen Londons zu liegen scheint. Eine heile Welt mit noblen Reihenhäusern, die an eine romantische Filmkulisse erinnert. Man rechnet geradezu damit, dass im nächsten Moment Hugh Grant aus einem Hauseingang gesprungen kommt und einen in die Welt des Films "Notting Hill" entführt.


Der lebendige und vielseitige Stadtteil strotzt nur so von Farben, die sich auf Häusern und Türen wiederfinden. Dennoch vermitteln die Kopfsteinpflasterstraßen, die an viktorianischen Reihenhäusern, malerischen Cafés und Boutiquen sowie zahlreichen Antiquitätengeschäften vorbeiführen, eine idyllische, friedliche Atmosphäre. Notting Hill wirkt weniger überfüllt als die üblichen touristischen Stadtviertel und deshalb auf den ersten Blick vielleicht auch weniger interessant. Doch wer eine andere Seite Londons kennenlernen möchte und entspannt an wunderschönen Häusern und ausgefallenen Klamottenläden vorbeischlendern möchte, ist hier genau richtig. Ein Highlight ist außerdem der täglich (außer sonntags) geöffnete Portobello Market. Er befindet sich auf Notting Hills Hauptstraße, der Portobello Road. Besonders samstags ist er gut besucht, da hier neben Kleidung, Antiquitäten und Schmuck auch Essen angeboten wird.

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